Strom-News
Zum 1. FebruarNicht nur zum Jahreswechsel steigen die Strompreise für viele Verbraucher. So hat der Bremer Stromanbieter swb eine Preiserhöhung zum 1. Februar angekündigt. Verbraucher müssen dies jedoch nicht einfach hinnehmen, sondern können mit einem Stromanbieterwechsel Geld sparen.
Bremen (ddp-nrd/red) - Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, steigen die Strompreise im Basistarif um rund vier Prozent. Grund seien die um etwa 75 Prozent erhöhte sogenannte EEG-Umlage (Erneuerbare Energien Gesetz) und das von der Bundesnetzagentur neu festgesetzte Netznutzungsentgelt.
Der Preis pro Kilowattstunde wird im Basistarif um 1,01 auf 21,85 Cent steigen. Der monatliche Festpreis bleibt bei fünf Euro. Nicht erhöht wird hingegen der Ökostrom-Tarif "proNatur".
Der Stromanbieter swb hatte zuletzt im September 2008 seine Strompreise erhöht. Sie war mit gestiegenen Beschaffungskosten begründet worden. Nach der jetzt angekündigten Erhöhung soll der Strompreis zunächst bis Ende 2010 nicht weiter steigen.
Stromkunden müssen die Preissteigerungen der Stromversorger jedoch nicht einfach hinnehmen. Wenn eine Preiserhöhung ins Haus flattert, ist es höchste Zeit für einen Stromvergleich und einen Wechsel des Anbieters. Nutzen Sie unseren kostenlosen Stromrechner, um den günstigsten Tarif zu finden.
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Baden-Württembergs Wirtschaftsminister Ernst Pfister hat die Verbraucher zum Stromanbieterwechsel aufgerufen. Die Kunden müssten gegen die steigenden Strompreise "alle Möglichkeiten" ausschöpfen, so Pfister. "Die Wechselbereitschaft der Stromkunden ist in den meisten Fällen das beste Mittel gegen überhöhte Preise einzelner Anbieter."
Zahlreiche Strom- und Gasanbieter haben zum Jahreswechsel Preiserhöhungen angekündigt. E.ON will jedoch eigenen Angaben zufolge weder seine Strompreise noch seine Gaspreise zum Jahreswechsel erhöhen.
Experten halten die Strompreise sowie die Gaspreise in Deutschland für überhöht. Um später evtl. zu viel gezahlte Preise zurückfordern zu können, ist die Jahresrechnung der letzte Termin zum Widerspruch. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg empfiehlt daher, aktuellen Preiserhöhungen schriftlich zu widersprechen.
Trotz drastisch gestiegener Preise für Gas und Öl können Mieter an den Nebenkosten sparen. Einfacher als man denkt, ist es, den Energieanbieter zu wechseln, so der Mieterschutzbund. Auch die steigenden Strompreise zum Jahreswechsel lassen sich so kompensieren.
Die SPD-Fraktion rät Verbrauchern angesichts bevorstehender Strompreiserhöhungen, ihren Stromanbieter zu wechseln. Verbraucher müssten die "Wucherpreise" nicht hinnehmen und sollten ihrem Stromversorger die Rote Karte zeigen.Strompreise vergleichen
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