Teurer Strom

Höhere Netzgebühren: Strompreise steigen trotz Krise weiter

Die deutschen Verbraucher müssen trotz der Wirtschaftskrise teilweise erheblich mehr Geld für Strom bezahlen. Die Netzbetreiber hätten die Gebühren für die Nutzung ihrer Stromnetze drastisch erhöht, was sich auf der Stromrechnung der Verbraucher bemerkbar mache.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Hamburg (afp/red) - Das Plus belaufe sich auf bis zu 45 Euro jährlich, wie das Hamburger Nachrichtenmagazin "Spiegel" unter Berufung auf den Ökostrom-Anbieter Lichtblick berichtet.

Demnach haben die großen Energieversorger und Stadtwerke in den vergangenen Monaten ihre Nutzungsgebühren für Stromverteilnetze zum Teil drastisch erhöhen können. So hätten die Behörden den Unternehmen je nach Region zwischen drei und knapp 24 Prozent mehr für die Nutzung ihrer Stromleitungen genehmigt.

Pro Haushalt und Jahr ergebe das Mehrkosten zwischen drei und knapp 45 Euro, hieß es in dem Bericht weiter. Diese Summe wird nach internen Berechnungen etwa im Versorgungsgebiet von E.ON Edis in Mecklenburg-Vorpommern fällig. Jedoch können Verbraucher ihre Stromrechnung mit einem Anbieterwechsel senken. Ein Stromvergleich zeigt, wie hoch das Einsparpotenzial ist.