Strom-News
Kostenlose BeratungSpeziell ausgebildete Stromsparhelfer werden künftig "Hartz IV"-Empfängern beim Energiesparen helfen. Bundesweit könnten sich für das Projekt "Stromspar-Check" rund 12.000 einkommensschwache Haushalte bei den Caritas-Standorten anmelden, kündigte der Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes, Georg Cremer, heute an.
Berlin (ddp/sm) - So sollen bis Juni von rund 500 Langzeitarbeitslosen, den sogenannten Stromsparhelfern, über ihren Energieverbrauch und Einsparpotenziale beraten werden. Darüber hinaus erhalten die Haushalte auch ein kostenloses Paket unter anderem mit Energiesparlampen, TV-Abschaltern sowie Zeitschaltuhren und wassersparenden Duschköpfen. Jedes Paket ist der Caritas zufolge bis zu 70 Euro wert.
Jeder Haushalt kann mit Hilfe dieser Unterstützung dem Verband zufolge durchschnittlich 80 Euro oder mehr pro Jahr an Strom sparen. Das seien zwischen 10 und 20 Prozent des Verbrauchs. Das entspreche einer jährlichen Reduzierung des Kohlendioxid-Ausstoßes von 290 bis 400 Kilogramm pro Haushalt.
Das gemeinsame Projekt vom Caritasverband und eaD wird unter anderem vom Bundesumweltministerium mit rund fünf Millionen Euro gefördert. Bei Bedarf könne die Aktion ausgeweitet werden, hieß es weiter.
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