Testlauf für Emissionshandel

HEW und Hamburg suchen die effektivsten Klimaschutzmaßnahmen

HEW und die Umweltbehörde Hamburg haben einen Wettbewerb zur Kohlendioxidminderung ausgeschrieben. Es können sich Unternehmen beteiligen, die Projekte dazu derzeit durchführen oder dies in Zukunft tun wollen.

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Welcher Betrieb spart am meisten Kohlendioxid für's Geld? Darum geht es beim "Effizienzwettbewerb CO2-Minderung durch Industrie und Gewerbe", den die Umweltbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg und die Hamburgische Electricitäts-Werke AG (HEW) mit Unterstützung der Deutschen BP AG und des Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Archivs (HWWA) durchfuhren und finanzieren. Prämiert werden die kostengünstigsten Projektvorschlage zur Reduzierung von Kohlendioxid-Emissionen in Hamburg.

Der Wettbewerb soll Hamburger Unternehmen anregen, sich mit der Senkung ihrer Emissionen zu beschäftigen. Gleichzeitig sollen Erfahrungen mit dem Handel von Kohlendioxid-Emissionen gesammelt werden. Das Projekt dient somit auch der Vorbereitung Hamburger Unternehmen auf den Umgang mit den flexiblen Instrumenten des internationalen Klimaschutzabkommens von Kyoto. Umweltsenator Alexander Porschke ist überzeugt: "Maximaler Klimaschutz für das eingesetzte Geld, Praxiserfahrung mit den Instrumenten der Zukunft und zusätzliche Mittel für die Kohlendioxid-Vermeidung: Der Hamburger Wettbewerb kann eine tragende Saule für die Hamburger Energiewende werden."

Die Preise werden von einer Jury vergeben, die von den Projektpartnern und einem weiteren neutralen Umweltinstitut gebildet wird. Die Projektvorschläge werden von unabhängigen Gutachtern technisch bewertet und in der Umsetzung überwacht. Unternehmen, die sich an dem Wettbewerb beteiligen möchten, können unter folgender Adresse zusätzliche Informationen anfordern oder sich bis 22. Oktober registrieren lassen: HEW AG, Karen Nakamura, 22286 Hamburg, E-Mail: k.nakamura@hew.de, Fax: 040-63962899.