Bilanz

HEW steigert Umsatz auf 3,2 Milliarden Euro

Der Hamburger Stromversorger HEW hat den Stromabsatz an Haushalte und Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr um 38 Prozent von 15,5 Terawattstunden auf 21,4 Terawattstunden gesteigert. Insgesamt erzeugten die Kraftwerke der HEW elf Terawattstunden Strom, 78 Prozent davon kamen aus Kernkraftwerken.

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Der Vorstand der Hamburgische Electricitaets-Werke AG (HEW) hat gestern die vorläufigen Geschäftszahlen für das Jahr 2002 präsentiert. "Mit ihrer wirtschaftlichen Stärke ist die HEW eine der tragenden Säulen des neuen Konzerns. Unser guter Name und seine positiven Markenwerte sind von entscheidender Bedeutung für unseren Erfolg auch in der Zukunft", bilanzierte Vorstandssprecher Dr. Rainer Schubach.

Die HEW steigerte den Stromabsatz an Haushalte und Unternehmen von 15,5 Terawattstunden im Jahr 2001 um 38 Prozent auf 21,4 Terawattstunden im Jahr 2002. In Hamburg verringerte sich der Absatz von 11,9 Terawattstunden (2001) auf 11,8 Terawattstunden. Der Stromabsatz an Kunden ausserhalb Hamburgs wurde mehr als verdoppelt. Im Jahr 2002 betrug der Absatz 9,6 Terawattstunden, gegenüber 3,6 Terawattstunden im Jahr 2001. Davon lieferte die HEW an die französischen Kunden 3,4 Terawattstunden Strom. Im Jahr 2001 waren es 1,3 Terawattstunden.

Der Fernwärmeabsatz blieb mit vier Terawattstunden konstant. Die HEW Fernwärme versorgt 390 000 Wohneinheiten, bis 2010 ist ein Anstieg auf 425 000 Wohneinheiten geplant. Die Kraftwerke der HEW erzeugten im vergangenen Jahr elf Terawattstunden Strom, 78 Prozent davon kamen aus Kernkraftwerken. Die Stromerzeugung liegt wegen des langen Stillstandes des KKW Brunsbüttel unter dem Wert des Vorjahres, im Jahr 2001 produzierten die Kraftwerke der HEW 14,8 Terawattstunden Strom.