HEW-Forum: "Umweltschutz in liberalisierten und globalisierten Energiemärkten"

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Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft des "Club of Rome" und dem Bundesverband Windenergie (BWE) laden die Hamburgischen Electricitäts-Werke (HEW) am 14. und 15. Januar 2000 zu einer Fachtagung mit dem Titel "Umweltschutz in liberalisierten und globalisierten Energiemärkten" ins Haus Rissen in Hamburg ein.



Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik suchen nach neuen Konzepten, wie sich kostenträchtige Umweltschutzmaßnahmen in den durch Wettbewerb stark veränderten Energiemärkten verankern lassen. Ziel ist es, im Rahmen eines Ideenwettbewerbs, wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen zu verfassen, dass Anreize für neue Umweltschutzinvestitionen entstehen. Der neue Wettbewerb soll dadurch aber nicht eingeschränkt werden.



HEW hat innerhalb aller Unternehmensbereiche seit vielen Jahren einen weitreichenden und vorausschauenden Umweltschutz etabliert. Obwohl in der Öffentlichkeit zur Zeit andere Themen in den Vordergrund drängen, behält der Umweltschutz auch zukünftig seine Bedeutung als eine wichtige Voraussetzung für das unternehmerische Handeln des Hamburger Energieversorgers.



Im Rahmen ihres Energiekonzept Zukunft arbeitet die HEW bereits seit 1994 an Optionen für eine umweltgerechte Energieversorgung. "Die Liberalisierung des Strommarktes in Europa bietet jetzt neue Chancen, die wir nutzen wollen" so Dr. Helmuth Groscurth. Einen dauerhaften Erfolg für zukünftige Umweltschutztechniken sieht der Leiter des HEW-Energiekonzept Zukunft aber nicht in der Subventionierung. "Wir arbeiten mit an der Entwicklung von Modellen die Umweltschutzmaßnahmen in den Markt integrieren sollen. Ein Beispiel dafür könnte eine Quotenregelung mit Zertifikathandel zur Markteinführung erneuerbarer Energien sein. Auch denkbar wäre der Handel mit CO2-Emissions-Zertifikaten".