Ein-Prozent-Marke

Hessische Verbrauchspreise steigen weiter

Die Jahresteuerung in Hessen verharrt knapp über der Ein-Prozent-Marke. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, war der Verbraucherpreisindex im November - wie bereits im Oktober - um 1,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Von März bis Juli hatte die Teuerungsrate die Ein-Prozent-Marke jeweils unterschritten.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Nahrungsmittel waren im November um 1,5 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Die Preise für Eier stiegen dabei um 12,9 Prozent und für Salat und Gemüse (einschl. Kartoffeln) um neun Prozent. Dagegen verbilligten sich Fleisch und Fleischwaren um 0,4 Prozent und Fisch und Fischwaren um 4,7 Prozent. Auch für Kleidung und Schuhe gingen die Preise binnen Jahresfrist um 2,4 Prozent, für Möbel und Einrichtungsgegenstände um 2,5 Prozent und für Personalcomputer (einschl. Software und Zubehör) um 19,7 Prozent zurück. Die Preise für Tabakwaren lagen - wie schon seit Februar - um 8,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor und Bier war um 6,8 Prozent teurer. Die Kraftstoffpreise waren im November um 3,6 Prozent, die Preise für Strom um 5,7 Prozent, für Gas um 6,2 Prozent und für Heizöl um 9,5 Prozent höher als vor Jahresfrist.

Wie schon 2002 sank der Verbraucherpreisindex auch in diesem Jahr von Oktober auf November um 0,3 Prozent. Dabei gingen die Preise für Nahrungsmittel binnen Monatsfrist um 0,4 Prozent, für Schuhe um 0,8 Prozent, für Heizöl um 1,0 Prozent und für Kraftstoffe um 1,9 Prozent zurück. Saisonbedingt wurden Pauschalreisen von Oktober auf November sogar um 5,0 Prozent und Beherbergungsdienstleistungen um 10,4 Prozent billiger.