Statistik

Hessische Verbraucherpreise 2002: Im Durchschnitt 1,4 Prozent höher als ein Jahr zuvor

Entscheidend für den Rückgang der jahresdurchschnittlichen Teuerung waren die Preisentwicklungen für Nahrungsmittel, Gas sowie bei den Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme. Die Gaspreise waren 2002 um 7,2 Prozent und die Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme um 4,5 Prozent niedriger als im Vorjahr.

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Der Preisindex für die Lebenshaltung aller privaten Haushalte in Hessen war 2002 nur noch um 1,4 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, machte die entsprechende Teuerungsrate 2001 noch 2,1 Prozent und im Jahr 2000 1,9 Prozent aus. Mit 0,9 Prozent hatte sie 1999 den niedrigsten Wert seit zwölf Jahren erreicht.

Entscheidend für den Rückgang der jahresdurchschnittlichen Teuerung waren die Preisentwicklungen für Nahrungsmittel, Gas sowie bei den Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme. Nahrungsmittel waren 2002 im Durchschnitt nur noch um 0,7 Prozent (2001: 4,4 Prozent) teurer als im Vorjahr. Die Gaspreise waren 2002 um 7,2 Prozent und die Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme um 4,5 Prozent niedriger als im Vorjahr, nachdem sie von 2000 auf 2001 noch um 19,7 bzw. 25 Prozent gestiegen waren.

Im Verlauf des Jahres 2002 nahm die am jeweils gleichen Monat des Vorjahres gemessene Teuerung weiter ab. Von 2,1 Prozent im Januar 2002 sank sie auf 0,9 Prozent im Juni und lag im Dezember schließlich bei 1,3 Prozent. Ohne Berücksichtigung von Heizöl und Kraftstoffen wäre die Teuerung kontinuierlich von 2,4 Prozent im Januar auf 0,9 Prozent im Dezember gefallen. Während Heizöl in allen Monaten des Jahres außer im Dezember billiger als vor Jahresfrist war, waren Kraftstoffe nur zu Jahresbeginn billiger, ab Juli aber deutlich teurer als im jeweils gleichen Monat des Vorjahres.