Hessen verlängert Förderprogramm für Klein-Blockheizkraftwerke

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Das Hessische Umweltministerium verlängert und erweitert sein erfolgreiches Förderprogramm für kleine Blockheizkraftwerke (Klein-BHKW) bis zum 31.12.2001. Gefördert werden ab sofort, neben den mit Erdgas oder Flüssiggas betriebenen Maschinen auch mit Heizöl betriebene Diesel-Klein-BHKW, wenn sie bestimmte Abgaswerte einhalten.


Mit dem ursprünglich auf eine Laufzeit bis zum Jahresende 2000 angelegten Förderprogramm will das Land Hessen die Markteinführung dieser technisch ausgereiften und effizient arbeitenden Anlagen unterstützen und beschleunigen. Seit Beginn des Programms Anfang 1998 wurden fast 300 Förderanträge für Klein-Blockheizkraftwerke (BHKW) bewilligt. Die Gesamtinvestitionen für die geförderten Objekte betragen mehr als 12 Millionen DM, an denen sich das Land mit Zuschüssen von bisher insgesamt etwa 1,7 Millionen DM beteiligt hat. "Das Umweltministerium hat sich nun dazu entschlossen, das Förderprogramm um ein Jahr zu verlängern'', so Hessens Umweltminister Wilhelm Dietzel.


Der Einsatz von Klein-BHKW eignet sich in Objekten, die über einen möglichst langen Zeitraum im Jahr Wärme für Heizung und Warmwasserbereitung benötigen. Dies können zum Beispiel Hotel- und Gaststättenbetriebe, größere Wohngebäude, Altenheime, Sportzentren, Kliniken, Schulen mit Sportanlagen oder kommunale Bürgerhäuser sein. Gefördert werden Klein-BHKW bis zu einer elektrischen Leistung von 30 kW im versorgten Objekt. Der Zuschuss beträgt bis zu 30 Prozent der förderfähigen Ausgaben, jedoch nicht mehr als 1000 DM je kW elektrischer Leistung und höchstens 10 000 DM je Objekt. Die BHKW-Module müssen bestimmte Grenzwerte für Stickoxide und Kohlenmonoxid einhalten. Einzelheiten sind in einem Merkblatt enthalten.