Statistik

Hessen: Trend zu größeren Wohnungen setzt sich fort

Das Hessische Statistische Landesamt hat die Wohnungssituation im Bundesland untersucht und festgestellt, dass es im April 2002 fast 2,8 Millionen Wohneinheiten gab. Dabei ist ein Trend zu größeren Wohnungen zu erkennen. Fast die Hälfte der Wohnungen wurde mit Gas beheizt, knapp zwei Fünftel mit Heizöl.

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Ende April 2002 gab es in Hessen fast 2,8 Millionen Wohneinheiten (Wohnungen in Gebäuden und Wohnheimen sowie bewohnte Unterkünfte), das waren fast vier Prozent mehr als vor vier Jahren, dem letzten Jahr mit Vergleichsdaten. Wie das Hessische Statistische Landesamt auf Grund von Ergebnissen der Fragen zur Wohnsituation im Rahmen des Mikrozensus mitteilt, standen am Stichtag 24. April 2002 fast 137 000 oder fünf Prozent der Wohneinheiten leer, das waren ebenso viele wie Ende April 1998.

Jeweils ein Viertel aller Wohnungen hatte eine Wohnfläche von 60 bis unter 80 bzw. von 120 oder mehr Quadratmetern, letztere vor allem bei den Eigentümerwohnungen. Nur weniger als vier Prozent aller Wohneinheiten in Wohngebäuden waren kleiner als 40 Quadratmeter. Gegenüber 1998 setzte sich der Trend zu größeren Wohneinheiten weiter fort. Während die Zahl der Wohnungen mit weniger als 60 Quadratmeter Wohnfläche rückläufig war, wurde im mittleren und oberen Wohnflächenbereich eine weitere Zunahme festgestellt.

Fast die Hälfte der Wohnungen wurde mit Gas beheizt, knapp zwei Fünftel mit Heizöl. Von gewisser Bedeutung waren noch Fernwärme (sieben Prozent) und Strom (vier Prozent). Gegenüber 1998 gewannen Gas (plus drei Prozentpunkte) und Fernwärme (plus einen Prozentpunkt) weiter an Bedeutung, während das Heizöl als Energieart drei Prozentpunkte einbüßte.