Gas und Fernwärme teurer

Hessen: Teuerungsrate verharrt bei 2,3 Prozent

Das Leben im August 2001 ist um 2,3 Prozent teurer als noch ein Jahr zuvor. Das liegt insbesondere an den gestiegenen Nahrungsmittel-, Gas- und Fernwärmepreisen.

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Die am Preisindex für die Lebenshaltung aller privaten Haushalte in Hessen gemessenen Verbraucherpreise waren im August - wie bereits im Juli - um 2,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, hatte die entsprechende Teuerungsrate im Mai mit drei Prozent den höchsten Stand seit über sieben Jahren erreicht.

Nahrungsmittel waren im August um 4,8 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Ihre Teuerung ist damit zwar erneut zurückgegangen, blieb aber überdurchschnittlich hoch. Im Einzelnen waren Schweinefleisch um 10,9 Prozent und Vollmilch um 11,6 Prozent teurer als vor Jahresfrist. Der Gaspreis stieg um 18,2 Prozent, und die Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme nahmen um 25,4 Prozent zu. Andererseits gingen die Preise für Heizöl um 3,6 Prozent zurück. Wohnungsmieten (einschließlich Nebenkosten, aber ohne Heizung) haben die allgemeine Teuerung weiter gedämpft. Im August waren sie 0,8 Prozent höher als ein Jahr zuvor.