Gaspreise

Hessen: Gas-Kartellverfahren gegen ESWE Wiesbaden beendet

Im einer gemeinsamen Presseerklärung haben der Wiesbadener Gasversorger und das hessische Wirtschaftsministerium das Ergebnis der Verhandlungen bekannt gegeben: eine Senkung des vorgesehenen Preissanstiegs auf 11,1 Prozent sowie Preisstabilität bis März 2006.

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Wiesbaden (red) - Die zum 1. Oktober 2005 von der ESWE Versorgungs AG vorgesehene Gaspreiserhöhung um durchschnittlich 17,8 Prozent wird aufgrund von Preisabschlägen, die das Hessische Wirtschaftsministerium mit ESWE vereinbart hat, auf 11,1 Prozent verringert. Die ESWE Versorgungs AG gewährleistet Preisstabilität bis zum Ende der Heizperiode am 31. März 2006. Dabei spart nach Unternehmensangaben ein Durchschnittshaushalt pro Jahr 58 Euro inkl. MwSt. an Extra-Belastung bei einem Gasverbrauch eines Reihenhauses. Beim Verbrauch eines Einfamilienhauses wird eine zusätzliche Belastung von 95 Euro pro Jahr inkl. MwSt. vermieden. Das Hessische Wirtschaftsministerium stellt das Kartellverfahren mit sofortiger Wirkung ein.

Ebenfalls mit Preisabschlägen beendet wurde heute das Kartellverfahren gegen die Gaswerksverband Rheingau AG in Wiesbaden. Sechs weitere Gas-Kartellverfahren in Hessen wurden zuvor bereits eingestellt, nachdem die Gasunternehmen Preisabschläge vorgenommen hatten. Dies betrifft die Energieversorgung Butzbach GmbH, die Mainova AG in Frankfurt, die Stadtwerke Friedberg, die Stadtwerke Hanau GmbH sowie in Wetzlar die enwag energie- und wassergesellschaft mbH und die Gasversorgung Lahn-Dill GmbH.

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