Energiepolitik

Hessen-FDP setzt auf Atomenergie und Steinkohle

Gut vier Monate vor der Landtagswahl hat die hessische FDP die Grundzüge ihres Wahlprogramms vorgestellt. Im Gegensatz zur SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti, die sich für den Ausbau erneuerbarer Energien einsetzt, setzen die Liberalen auf Atom- und Kohlestrom.

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Wiesbaden (ddp-hes/sm) - Dem von Parteichef Jörg-Uwe Hahn präsentierten "Diskussionspapier" zufolge will sich die FDP im Bereich Umwelt- und Energiepolitik für einen breiten Energiemix einsetzen, der auch die Kernkraft und Kohleverstromung einschließt. So wird der Ausbau des Steinkohlekraftwerks Staudinger und der Erhalt des Atomkraftwerks Biblis gefordert.

Die Partei hofft jetzt auf eine "breite öffentliche Diskussion" über ihren Programmentwurf. Das endgültige Programm soll Ende Oktober bei einem Landesparteitag in Rotenburg verabschiedet werden.