15 Prozent der Bevölkerung leiden

Heizungsluft erhöht Allergiegefahr

Harte Zeiten für Allergiker: Wenn in den kalten Monaten wieder die Heizung "angeworfen" wird, werden wieder vermehrt Hausstaubpartikel und Ausscheidungen von Hausstaubmilben durch die Luft gewirbelt. Folgen sind Niesanfälle, Schnupfen, Augentränen und Husten. Allergologen empfehlen, das Schlafzimmer kühl zu halten und häufig zu lüften.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Ingelheim (red) - Mit der aufsteigenden Heizungsluft in Wohnungen werden im Herbst und Winter nicht nur vermehrt Hausstaubpartikelchen durch die Luft gewirbelt, sondern auch winzige und mit dem menschlichen Auge nicht sichtbare Kotkrümelchen von Hausstaubmilben. Letztere sind bei empfindlichen Menschen der Auslöser für die so genannte Hausstaubmilben-Allergie, die sich durch Niesanfälle, Fließschnupfen, Augentränen oder -jucken und Husten bemerkbar macht. In schweren Fällen können sogar Atemnot und Asthma die Folge sein. Etwa 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung leiden bereits unter Hausstaubmilben-Allergie, und ihre Zahl steigt von Jahr zu Jahr.

Hauptlebensräume der Hausstaubmilben sind vor allem Matratzen. Sie halten sich aber auch in Polstermöbeln und Teppichböden auf. Und weil es in Matratzen, Decken und Kissen warm ist und sie in Form von menschlichen Hautschuppen genügend Nahrung vorfinden, vermehren sie sich hier auch noch sehr schnell.

Um den Milbenbefall und damit den Anfall des Allergie auslösenden Milbenkots zu reduzieren, empfehlen Allergologen unter anderem, das Schlafzimmer kühl zu halten, häufig zu lüften, regelmäßig zu saugen und auf "Staubfänger" sowie Teppichböden zu verzichten. Ein spezielles Hausstaub-Milbenspray auf der Basis von natürlichem Neembaumsamenöl kann jetzt für weitere Abhilfe sorgen. Bei einem Test dieses Sprays durch das Institut für Umweltkrankheiten, Bad Emstal, konnte das Milbenaufkommen um bis zu 90 Prozent reduziert und der Allergengehalt somit auf ein für Allergiker verträgliches Maß gesenkt werden.

Diese speziell gegen Hausstaubmilben wirksamen Neembaumsamenöl-Extrakte sind beispielsweise in Nexa Lotte Hausstaub-Milbenspray enthalten, mit dem Matratzen wie auch die abgezogenen Decken und Kissen einfach besprüht werden. Die Milben werden danach inaktiv und gehen ein.