Initiative

Heizungsbauer wollen Energieeffizienz verbessern

Auch die deutsche Heizungsindustrie will künftig stärker dazu beitragen, die Energieeffizienz in Gebäuden zu erhöhen und den Einsatz erneuerbarer Energien auszubauen. Daher hat sich der Industrieverband BDH verpflichtet, den Anteil neuer Heizungen mit Ökobrennstoffen bis 2015 von jetzt acht auf 80 Prozent zu steigern.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Berlin (red) - Lediglich acht Prozent der im vergangenen Jahr in Deutschland eingebauten neuen Heizungsanlagen würden mit erneuerbaren Energieträgern wie Sonnenwärme, Erdwärme oder Holzpellets betrieben. Daher wollen die im Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH) organisierten Unternehmen diesen Anteil bis 2015 auf 80 Prozent erhöhen. Dann könnte es 2015 in Deutschland über 600 000 neue Anlagen geben, die mit erneuerbaren Energien arbeiten. Der BDH will sich außerdem für eine verstärkte Nutzung von Bioölen und Biogas einsetzen.

Besonders in bestehenden Gebäuden ist nach Erhebungen des BDH oftmals veraltete Heiztechnik zu finden. Der Energieverbrauch lässt sich u.a. durch hocheffiziente Ölbrennwert- oder Gasbrennwertkessel in Kombination mit Solarthermie sowie durch Wärmepumpen oder Holzfeuerungen reduzieren. Wer bestehende Heizungsanlagen auf den Stand der Technik bringt, kann laut BDH bis zu 40 Prozent Energie einsparen.