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Energie sparenSolaranlage, Holzpelletheizung, Wärmepumpe: Viele Hauseigentümer setzen auf erneuerbare Energien. Beim Austausch der alten Heizung gibt es zudem Förderung vom Staat. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) zeigt, für wen sich welche Heizung lohnt und wie schnell sich die Kosten bezahlt machen.
Berlin (red) - Den Heizkessel komplett abschalten und so Geld und Energie sparen - im Sommer ist das für Hausbesitzer mit Solaranlagen kein Problem. Mit dem Einbau einer Solarthermieanlage können sie die wertvolle Wärmestrahlung einfangen und ihr Warmwasser damit heizen.
(Foto / Abb.: emmi / Fotolia.com)
Auch Pelletöfen oder Wärmepumpen, die die Energie aus Holz beziehungsweise anteilig aus Umweltwärme gewinnen, reduzieren spürbar die jährlichen Energiekosten. Der Staat unterstützt dabei Hausbesitzer bei der Investition tatkräftig: Bis zu 500 Millionen Euro stehen aus dem Marktanreizprogramm (MAP) zur Förderung von erneuerbaren Energien zur Wärmegewinnung jährlich zur Verfügung. In Neubauten ist die Nutzung von Wärme aus erneuerbaren Energien seit Anfang 2009 Pflicht.
Für wen sich welche Heizung lohnt und wann sich sich Kosten armotisieren, hat die dena am Beispiel eines unsanierten 150qm Einfamilienhaus ausgerechnet.
Eigentümer, die eine solarthermische Anlage zur Trinkwassererwärmung einbauen, können bis zu 60 Prozent der notwendigen Energie für Warmwasser durch die Sonne gewinnen. Wer gleichzeitig noch seinen alten Kessel durch ein neues Brennwertgerät ersetzt, erhöht die Effizienz der Anlage weiter.
Die Investitionskosten belaufen sich dabei auf rund 10.000 Euro. Aus dem Marktanreizprogramm erhalten sie 785 Euro Förderung (Basisförderung plus Kesseltauschbonus). Die jährlichen Energiekosteneinsparungen liegen bei 1.120 Euro. Geht man von einer Energiekostensteigerung von jährlich sechs Prozent aus, so rentiert sich die Anschaffung nach acht Jahren.
Heizungen mit Holzpellets werden immer beliebter. Pellets sind kleine Presslinge aus Restholz. Die Wärmeerzeugung mit Holz erfolgt nahezu CO2-neutral, denn: Bei der Verbrennung wird nur die Menge an CO2 freigesetzt, die der Baum vorher beim Wachsen aufgenommen hat.
Bei der Umrüstung auf eine Pelletheizung entstehen inklusive Pelletlager Kosten von rund 17.000 Euro. Der Eigentümer erhält laut dena vom Staat aus dem Marktanreizprogramm eine Förderung in Höhe von 2.700 Euro. Bei einer jährlichen Energiekostensteigung von sechs Prozent amortisiert sich die neue Heizanlage nach sieben Jahren.
Eine Wärmepumpe nutzt die Umgebungswärme aus dem Erdreich, dem Wasser oder der Luft. Je höher die Temperatur der Umgebung und je geringer die zum Heizen benötigte Temperatur, desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe. Der Einbau einer Erdwärmepumpe kostet etwa 16.000 Euro, Luftwärmepumpen sind schon günstiger zu haben.
Da Wärmepumpen bei möglichst geringen Heiztemperaturen am effizientesten arbeiten, sollte bei bestehenden Gebäuden auch auf die Dämmung geachtet werden. Besitzer unsanierter Häuser müssen bei einer Modernisierung mit Dämmung und Installation der Wärmepumpe mit Kosten von rund 47.000 Euro rechnen. Dafür erhalten sie aber auch 3.000 Euro aus dem MAP und bis zu 4.700 Euro über die KfW-Förderbank. Die Energiekosten lassen sich durch die umfangeichen Maßnahmen um bis zu 85 Prozent reduzieren. Bei einer Energiekostensteigerung von sechs Prozent hat sich diese Sanierung nach rund 13 Jahren amortisiert.
Die dena hat einen Förderrechner entwickelt, um online schnell und einfach den individuellen Fördersatz zu ermitteln: Unter www.zukunft-haus.info/foerderrechner erfahren Interessierte, wie hoch der Zuschuss aus dem MAP für die geplante Anlage ist. Die KfW-Förderbank unterstützt mit zinsgünstigen Darlehen die energetische Sanierung eines Bestandsgebäudes.
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Mit einer modernen Solaranlage auf dem Dach lässt sich nicht nur warmes Wasser gewinnen, sondern auch die Heizung unterstützen. "Der Einsatz von Sonnenenergie zur Ergänzung der Heizungsanlage ist technisch nicht kompliziert, aber sehr effizient", so Klaus Müller, NRW-Energieexperte.
Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) hat um eine höhere Akzeptanz für erneuerbare Energien geworben. Es sei eine der größten Herausforderungen überhaupt, Energie zu erzeugen, ohne die Welt kaputt zu machen, sagte er im Landtag in einer Aktuellen Stunde zum Thema Windkraft.
Sachsen will den Austausch alter Heizungskessel gegen effizientere Anlagen finanziell unterstützen. Dies sei Teil einer von der Staatsregierung beschlossenen Förderrichtlinie. Als "Abwrackprämie" würden 1250 Euro bezahlt, die Kessel kosten nach Ministeriumsangaben durchschnittlich etwa 6000 Euro.
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Ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage macht diese effizienter und spart so Energie und Geld, informiert die Verbraucherzentrale Thüringen. Werden die Heizkörper in einer Wohnung bei gleicher Thermostatstellung unterschiedlich warm und treten Strömungsgeräusche auf, besteht Handlungsbedarf. Strompreise vergleichen
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