Heizkosten

Heizspiegel Berlin hilft beim Energie sparen

Ein neuer Berliner Heizspiegel soll Mietern beim Energie sparen helfen. Die aktualisierte Fassung des 1999 erstmals vorgelegten Instruments gebe Orientierung über den Verbrauch von Wärme und Warmwasser in Gebäuden und der eigenen Wohnung, sagte Verbraucherschutzsenatorin Katrin Lompscher (Linke).

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (ddp-bln/red) - Bei überhöhten Werten könnten Mieter beim Vermieter auf die Abstellung von Mängeln oder eine energetische Sanierung drängen sowie unter Umständen auch ihr eigenes Verhalten überdenken und so ihre Heizkosten senken.

Erfreut zeigte sich Lompscher über die bisherige Entwicklung. Während 1993 nur rund zwei Prozent der überprüften Mehrfamilienhäuser in der besten Energieklasse mit einem jährlichen Energieverbrauch von weniger als 120 Kilowattstunden je Quadratmeter Wohnfläche eingestuft worden seien, habe dieser Wert 2007 bei über 63 Prozent gelegen. Investitionen in Gebäude und sparsamer Verbrauch hätten dazu beigetragen, sagte Lompscher.

Zugleich räumte die Senatorin ein, dass ungeachtet dieser Fortschritte die Heizkosten je nach Energieträger (Fernwärme, Heizöl, Erdgas) in den vergangenen zehn Jahren um bis zu 80 Prozent gestiegen seien. Auch in Zukunft sei mit höheren Energiekosten zu rechnen, deshalb seien weiterhin große Anstrengungen erforderlich, den Verbrauch zu senken.

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  • heizspiegel-berlin.de