Günstige Preise

Heizölhändler raten Verbrauchern zum Auffüllen ihrer Tanks

Die Heizölhändler raten Verbrauchern angesichts aktuell niedrigerer Preise ihre Öltanks jetzt zu füllen. Bei einem Ankauf von mindesten 3000 Litern liege der Preis für Heizöl derzeit unter 60 Cent pro Liter, so der Geschäftsführer des Verbandes für Energiehandel Südwest Mitte e.V. (VEH), Hans-Jürgen Funke.

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Mainz (ddp-rps/sm) - Der aktuelle Heizölpreis liege damit sechs Cent unter dem Vorjahrespreis. Der Heizölabsatz ist nach Angaben des VEH im ersten Quartal 2007 um 50 Prozent gesunken. Grund sei der warme Winter, durch den in den Haushalten 20 bis 25 Prozent weniger Heizöl verbraucht worden sei als sonst. In der Folge hätten die meisten Haushalte derzeit noch Heizöl vorrätig.

Funke warnt jedoch davor, mit dem Nachkauf bis Herbst zu warten. "Erfahrungsgemäß gehen die Preise im Sommer immer nach oben", sagte Funke. Mit der beginnenden Hurrikansaison in den USA und der politischen Lage in Nigeria sieht die VEH außerdem einige geopolitische Risiken auf den Ölpreis zukommen.

Trotz der Einnahmeverluste sieht der VEH die Zukunft des Heizöls als Energiequelle nicht gefährdet. Die Erdölquellen seien mit rund 176 Milliarden Tonnen weltweit gesichert und der Hauptkonkurrent Gas koste in vielen Regionen derzeit wieder rund 20 bis 30 Prozent mehr als Heizöl. Die alternativen Energiequellen wie Holzpellets oder Wärmepumpen verzeichneten zwar gerade bei Neubauten einen Zulauf, besetzten jedoch auf dem Energiemarkt immer noch Nischenbereiche.

Der VEH rät Verbrauchern, ihre veralteten Ölheizungen zu modernisieren. Mit einer modernen Anlage könnte man bis zu 30 Prozent des Ölverbrauches einsparen. Laut VEH verfügen im Saarland noch rund 19 000 Haushalte über veraltete Ölheizungen.

Der VEH ist ein Zusammenschluss von rund 700 mittelständigen Firmen des Brennstoff- und Mineralölhandels in Thüringen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und dem Saarland.