Draußen

Heizmöglichkeiten für die Terrasse oder den Balkon

Die Tage werden kürzer und der Herbst klopft schon leise an die Tür. Doch da der Sommer bisher zu wünschen übrig ließ, werden vermutlich viele die wenigen schönen Spätsommertage bis zuletzt ausnutzen wollen. Doch am Abend kann es bereits empfindlich kühl werden. Welche Heizmöglichkeiten es im Freien gibt, lesen sie hier!

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Linden/Nürnberg (red) - Wenn man nicht frieren will, muss man sich auf der heimischen Terrasse oder dem Balkon etwas einfallen lassen. Energietechnisch am sparsamsten erweist sich natürlich eine dicke Decke, aber schick ist das nicht - vor allem, wenn man Gäste hat. Aber natürlich gibt es noch andere Heizmöglichkeiten. Doch wie energieeffizient sind die Heizungen für draußen? Das Internet-Portal Immowelt empfiehlt beim Kauf von Heizgeräten ein paar Dinge zu beachten:

Infrarotstrahler verbrauchen viel Strom

Für angenehme Temperaturen auch zu später Stunde sorgen Infrarot-Heizstrahler. Diese werden einfach an das Stromnetz angeschlossen. An der Wand, unter einem Sonnenschirm oder auf einem eigenen Ständer befestigt, erwärmen sie die Bereiche, an denen die Infrarotstrahlen auf eine feste Oberfläche treffen. Das funktioniert sogar bei Wind. Leider sind die Geräte echte Stromfresser. Den Verbrauch kann man ein wenig reduzieren, wenn man ein Gerät mit Stufenschalter kauft. Zumindest werden 90 Prozent der Energie in Wärme umgewandelt.

Bei Gas-Strahlern an CO2-Ausstoß denken

Auch Heizstrahler auf Gas-Basis, beispielsweise Heizpilze, sind weder sparsam noch besonders umweltfreundlich. Die Geräte können zwar sehr gut mobil eingesetzt werden - weil für den Betrieb keine Stromquelle benötigt wird -, dafür wird durch das Verbrennen von Propan- oder Butangas jede Menge CO2 ausgestoßen. Zusätzlich ins Gewicht fallen die hohen Kosten für das Gas, das man in Flaschen zukaufen muss. Wer auf natürliche Weise heizen möchte, kann natürlich auch eine Feuerschale oder einen Feuerkorb aufstellen. Diese gibt es aus Eisen oder Keramik und man kann mit Holzscheiten heizen.

Solarvarianten brauchen viel Sonnenlicht

Die Feuerstelle kann man allerdings nie unbeaufsichtigt lassen und bei starkem Wind kann sich die Wärmequelle als ungeeignet erweisen. Eine echt umweltfreundliche Alternative gibt es inzwischen auch auf dem Markt, allerdings sind die Ökoheizpilze noch nicht völlig ausgereift: Über Solarzellen betrieben, brauchen die Heizstrahler tagsüber genügend Sonnenlicht, um abends richtig Wärme abzugeben.