Heizkraftwerk Cottbus markiert Schritt in saubere Zukunft der Lausitz

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Als "großen Schritt in eine saubere Zukunft für die Region Niederlausitz" bezeichnete VASA Energy-Geschäftsführer Dr. Herbert Aly das neue Heizkraftwerk Cottbus, das heute mit einem offiziellen Festakt in Anwesenheit des Brandenburgischen Ministerpräsidenten Stolpe seiner Bestimmung übergeben wurde.


VASA Energy hat das Kraftwerksprojekt in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Cottbus entwickelt, in deren Hand auch die Betriebsführung liegt. In dem neuen Kraftwerk wird mit modernster Braunkohlewirbelschicht-Technologie Strom und Fernwärme für die Stadt Cottbus erzeugt. Da die eingesetzte Braunkohle in der Region selbst gefördert wird, trägt das neue Kraftwerk auch in diesem Bereich zur Sicherung der Arbeitsplätze vor Ort bei. Die innovative Technologie des HKW hat der Braunkohle so eine Brücke in das neue Jahrhundert gebaut.


Dr. Aly nahm bei diesem Anlass noch einmal die Energiepolitik des Bundes in die Pflicht, die Kraft-Wärme-Kopplung als ressourcenschonende und damit umweltfreundliche Form der Stromerzeugung nachhaltig zu sichern. Mit den Sofortmassnahmen, über die der Bundestag in dieser Woche zu befinden hat, sei allenfalls ein erster Schritt getan, dem aber weitreichendere folgen müssten. "Wir dürfen nicht bei einer zeitlich begrenzten Unterstützung der Altanlagen stehen bleiben, sondern müssen die Grundlage dafür schaffen, auch weiterhin Neuinvestitionen in Kraft-Wärme-Kopplung - auch in braunkohlegefeuerten Anlagen - wirtschaftlich darstellbar zu gestalten", forderte Dr. Aly.