Strom-News
Spar-TippsÜber 80 Prozent des Energieverbrauchs wird von den privaten Haushalten in Deutschland für Heizung und Warmwasser verwendet. Damit die Kosten dafür im kommenden Winter möglichst niedrig bleiben, gibt die Deutsche Energie-Agentur (dena) einige wichtige Tipps für Hausbesitzer und Mieter.
Berlin (red) - Wer die Raumtemperatur um nur ein Grad senkt, kann schon bis zu sechs Prozent an Heizkosten sparen. Nachts schützen geschlossene Gardinen oder Rollläden vor Wärmeverlusten. Und das Lüften nicht vergessen: Statt Dauerlüften über das gekippte Fenster sollte man lieber mehrmals täglich Stoßlüften, sonst geht zu viel Energie verloren.
Gerade während der kalten Jahreszeit steigt auch der Warmwasserverbrauch. Wer hierbei auf effiziente Durchlauferhitzer anstatt Warmwasserspeicher (Boiler) setzt, kann bis zu 60 Prozent der Kosten einsparen. Denn während Warmwasserspeicher die Temperatur des Wassers über lange Zeit konstant halten, erwärmen Durchlauferhitzer das kalte Wasser nur bei Bedarf bis zur eingestellten Temperatur und schalten sich danach wieder ab.
Dämmen ist einfach - und spart Geld: Durch Dämmung geht weniger Wärme verloren. Was bei der Außenwand gilt, trifft auch auf den Dachboden zu: Eine zusätzliche Dämmschicht, die auf dem Dachboden verlegt oder ausgerollt wird, reduziert den Energieverlust merklich.
Der Newsletter von Strom-Magazin.de
Bekommen Sie kostenlos jeden Mittwoch aktuelle News vom Strom- und Gasmarkt direkt in Ihr Postfach! Jetzt anmelden:
Der Anstieg der Heizkosten in Berlin ist dem Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) zufolge vergleichsweise niedrig ausgefallen. Während die Heizkosten im Bundesdurchschnitt um 17 Prozent gestiegen sind, liegt die Teuerung in Berlin bei etwa 13 Prozent.
Die Verbraucher mussten im letzten Jahr deutlich mehr Geld für Heizkosten ausgeben als im Vorjahr. Im Schnitt stiegen die Heizkosten bundesweit um 17 Prozent, wie aus dem Heizspiegel des Deutschen Mieterbundes (DMB) und der Firma co2online hervorgeht. Trotz gesunkener Preise sei auch dieses Jahr mit höheren Heizkosten zu rechnen.
Der Haus & Grund-Verein rät Vermietern zum rechtzeitigen Anschalten der Heizung, denn tagsüber muss der Mieter in seiner Wohnung auf mindestens 20 Grad heizen können. Es werden aber Zeiten festgelegt, in denen der Vermieter die Heizung auch drosseln darf.
Mit richtigem Heizen und Lüften können Mieter und Eigentümer Heizkosten sparen und den Geldbeutel entlasten, gleichzeitig aber auch Schimmel- und Feuchtigkeitsschäden vermeiden. Vor allem sollten Fenster nicht ständig gekippt sein. Besser: Die Fenster weit öffnen und einige Minuten für Durchzug sorgen, dabei die Heizung herunterdrehen.
Seit Januar 2009 gelten strenge Regeln bezüglich der Heizung für Neubauten. Die Nutzung erneuerbarer Energien ist Pflicht. Ohnehin rät der TÜV Rheinland, veraltete Heizkessel auszutauschen, denn moderne Heizungen arbeiten viel effizienter und kostengünstiger als alte Systeme.Strompreise vergleichen
Einfach Postleitzahl und jährlichen Stromverbrauch in kWh eingeben und günstige Stromtarife finden!