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Heizkosten sparen: Online-Heizcheck zeigt, wie es geht

Die Kosten für Heizung und Warmwasser haben sich in den vergangenen zehn Jahren fast verdoppelt. "Eine umfassende energetische Sanierung ermöglicht bis zu 85 Prozent Energieeinsparung. Aber auch mit Einzelmaßnahmen kann schon eine Menge erreichen werden", betont Thomas Kwapich, Bereichsleiter bei der Deutschen Energieagentur (dena).

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Berlin (ddp.djn/red) - Sie hat einen Online-Heizcheck entwickelt, der versteckte Kostenfallen im Haus aufdeckt. Mit seiner Hilfe können Verbraucher erkennen, wie sie in ihrem Haus Heizenergie sparen können. Dazu müssen einfache Fragen beantwortet werden, etwa ob die Heizrohre und der Dachboden gedämmt sind und wie alt der Heizkessel ist. Auch Angaben zum Heizverhalten und der gewünschten Raumtemperatur werden benötigt.

Auch über Fördermöglichkeiten wird informiert. Die KfW Bankengruppe unterstützt Maßnahmen für energetische Verbesserungen am Haus. Wer sein Wohnhaus dämmt, die Fenster erneuert oder einen Brennwertkessel einbaut, kann einen Zuschuss von fünf Prozent der Investitionssumme, maximal 2500 Euro erhalten. Für eine Optimierung der Heizanlage beträgt der Zuschuss 25 Prozent der Kosten, mindestens 100 Euro. Bei Kosten unter 100 Euro wird kein Zuschuss ausgezahlt.

Die dena rät, die Maßnahmen aufeinander abzustimmen, weil dann der Einspareffekt größer ist. Den Online-Check und weitere Heiztipps finden Interessierte im Internet unter zukunft-haus.info/heizcheck.