Strom-News
Kalte WinterzeitUm Heizkosten auch während den kalten Wintertagen in der eigenen oder gemieteten Wohnung zu senken, gibt die Deutsche Energieagentur Tipps und Tricks. Denn in einem ungedämmten Gebäude können einem Vier-Personen-Haushalt leicht Kosten von über 3.000 Euro im Jahr entstehen.
Berlin (red) - Der strenge Winter wird viele Heizkostenabrechnungen in die Höhe schnellen lassen. Bei Ölpreisen von bis zu 70 Cent pro Liter können bei einem Vier-Personen-Haushalt in einem älteren, ungedämmten 150 qm Haus leicht Heizkosten von bis zu 3.000 Euro im Jahr entstehen. Doch sowohl Mieter als auch Eigentümer können einiges tun, um ihren Heizenergieverbrauch zu senken, wie die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) mit Ihren Informationspaketen zeigt.
Die Themen des Informationspakets für Mieter reichen von einfachen Dämm-Maßnahmen an Rohren und Heizkörpernischen über richtiges Heizen und Lüften bis hin zum Abdichten von Fenstern. Energiespartipps zu Beleuchtung und Haushaltsgeräten runden das Paket ab.
Das Informationspaket für Modernisierer richtet sich an private Bauherren, die ihr Haus mit einer energetischen Sanierung fit für die Zukunft machen möchten: Welche Baumaßnahmen sind besonders sinnvoll? Welche Technik sollte verwendet werden und wo finde ich die richtigen Experten? Das Modernisierungspaket mit dem neuen "Modernisierungsratgeber Energie" beantwortet wichtige Fragen von der Erneuerung der Heizung über die Nutzung von regenerativen Energien, die Dämmung von Dach und Wänden bis hin zum Einbau neuer Fenster.
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In Baden-Württemberg soll künftig mit Abwasser Wärme gewonnen und somit Energie gespart werden. In der Kanalisation installierte Wärmepumpen könnten dem Abwasser die Wärme entziehen und zum Heizen von Gebäuden nutzen.
Für Öfen und Kamine in Privathaushalten gelten künftig strengere Umweltauflagen. Der Bundestag stimmte Donnerstag mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen sowie der SPD einer Verordnung zu, mit der insbesondere der Ausstoß von Feinstaub und Treibhausgasen begrenzt werden soll.
Werbung für Wärmepumpen ist oft irreführend und realitätsfern, kritisiert die Verbraucherzentrale NRW. Es werde mit Werten geworben, die bei vielen Häusern nicht erreichbar sind. Die falsche Werbung beschädigt das Image, denn Wärmepumpen sind - unter den entsprechenden Bedingungen - eine ökologische und ökonomische Heizalternative.
Die Absenkung der Vorlauftemperatur der Heizung in der Nacht spart Energie. Darauf weist Werner Eicke-Hennig, Programmleiter der Hessischen Energiespar-Aktion, hin. Senkt man die Raumtemperatur in der Nacht von 20 auf 17 Grad ab, lassen sich 5 bis 10 Prozent der Heizkosten sparen.
Moderne Wärmedämmfenster sorgen dank der kostenlosen Nutzung von Sonnenlicht und -wärme auch im Winter für Behaglichkeit im Haus und sparen dabei Energie. In einem Einfamilienhaus mit durchschnittlich 25 Quadratmetern Fensterfläche können bis zu 400 Euro Heizkostenersparnis zusammenkommen.Strompreise vergleichen
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