Energiespar-Tipp

Heizkosten reduzieren: Sommerzeit ist Wärmedämmzeit

Der Sommer ist eine günstige Zeit, um notwendige Reparaturen am Haus vorzunehmen. Steht die Erneuerung der Fassade an, lohnt es sich, gleichzeitig eine Außenwanddämmung anzubringen, um Heizkosten zu reduzieren und ein angenehmeres Raumklima zu schaffen, rät die Verbraucherzentrale des Saarlandes.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Saarbrücken (ddp.djn/sm) - Ob die Außendämmung dabei als Thermohaut, als hinterlüftete Fassade oder als Kerndämmung erfolgt, sei im Prinzip egal. Entscheidend ist vielmehr die Stärke der Dämmschicht. Dämmstärken von 16 bis 20 Zentimetern an Außenwänden seien heute wirtschaftlich, so die Verbraucherzentrale.

"Wer zukunftssicher in sein Haus investieren will, sollte ruhig noch ein paar Zentimeter mehr draufpacken", raten die Energieberater. Angesichts der steigenden Preise für Öl, Gas und Strom hätten sich die Mehrkosten für eine dickere Dämmung innerhalb kurzer Zeit amortisiert, so die Experten. Ebenfalls wirtschaftlich interessant sei die Dämmung des Dachgeschosses und der Kellerdecke.