Preisvergleich

Heizkosten: Mieter zahlen zu viel an Ableser

Viele Mieter zahlen zu viel an Heizungsableser, wie eine Untersuchung von co2online ergab. Deshalb gibt es jetzt auf heizspiegel.de zusätzlich zum kostenlosen Heizgutachten eine Übersicht über Ablesefirmen und ihre Preise. Mieter sollten ihren Vermieter bitten, gezielt Angebote einzuholen und Preise zu vergleichen.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Die gemeinnützige co2online GmbH hat mit ihrer Untersuchung über die undurchsichtigen Tarife der Heizungsableser eine deutschlandweite Diskussion über die Preispolitik der Branche ausgelöst. Viele Mieter haben ohnehin schon hohe Rechnungen, weil Vermieter die Ausgaben weiterreichen und wenig motiviert sind, Preise zu vergleichen.

Mieter zahlen zu viel an Ablesefirmen

195 Millionen Euro zahlen deutsche Mieter laut der Untersuchung von co2online jedes Jahr zu viel für den Service der Ablesefirmen. "Dass manche Mieter für eine identische Dienstleistung teilweise dreimal so viel bezahlen wie andere, ist nicht nachvollziehbar", sagt Dr. Johannes D. Hengstenberg, Geschäftsführer von co2online.

Das kostenlose Heizgutachten auf heizspiegel.de zeigt Mietern und Vermietern, ob sie für den Ablesedienst zuviel bezahlen – und wo weitere Überzahlungen bei den Heizkosten lauern. Es ist auch in türkischer Sprache erhältlich.

Ablesefirmen im Preisvergleich

Zusätzlich bietet co2online Mietern und Vermietern jetzt einen neuen Service: Eine Übersicht mit Ablesefirmen aus der jeweiligen Region kann kostenlos auf heizspiegel.de heruntergeladen werden. So können Vermieter gezielt Angebote einholen und vergleichen. Die Liste wird kontinuierlich erweitert. Co2online empfiehlt Mietern, den Vermieter zu bitten, gezielt Angebote einzuholen und Preise zu vergleichen. Ein Musterbrief an den Vermieter ist ebenfalls auf der Seite erhältlich.