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17.02.2010, 14:13 Uhr

Strom-News

Energetischer Zustand

Heizkosten: Energieausweis schützt vor Überraschungen

Oft kommt das dicke Ende erst mit der Heizkostenabrechnung: Mieter ließen sich viel zu selten vor Abschluss eines Mietvertrags den Energieausweis zeigen. Darauf weisen die Deutsche Energie-Agentur und der Deutsche Mieterbund aus aktuellem Anlass hin.

Berlin (ddp/red) - Bisher erkundigten sich Mietinteressenten eher selten nach diesem Dokument, das die Energieeffizienz einer Immobilie dokumentiert und das Eigentümer bei Vermietung von Wohnungen und Häusern vorlegen müssen. Ohne Energieausweis lassen sich die Kosten für Heizung und Warmwasser im Voraus nur schwer abschätzen.

Bei vermeintlich günstigen Angeboten komme die böse Überraschung dann mit der ersten Heizkostenabrechnung, warnen die Experten. Denn ungedämmte Altbauten mit veralteter Heiztechnik könnten im Vergleich zu Neubauten oder umfassend energetisch sanierten Häusern ein Vielfaches an Energie schlucken. Der Energieausweis helfe dagegen vor Vertragsabschluss mit Informationen über den energetischen Zustand eines Gebäudes.

Die wichtigsten Informationen zum Energieausweis haben die Deutsche Energie-Agentur und der Deutsche Mieterbund jetzt in einem neuen Flyer zusammengefasst. Ihn gibt es kostenlos im Internet unter zukunft-haus.info/publikationen oder mieterbund.de/klimaprojekt.html. Außerdem ist er auch bei den örtlichen Mietervereinen erhältlich.

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