Heizkosten nachhaltig reduzieren

Heizkesselmodernisierung senkt wirksam die Heizkosten

Gebäudeeigentürmern steht eine Reihe an Maßnahmen zur Verfügung, um die jährlichen Heizkosten nachhaltig zu reduzieren – vom Austausch der Fenster bis hin zur Dämmung von Wänden und Dächern. Jedoch sei der Austausch von alten Heizkesseln die wirkungsvollste Maßnahme, wie die ASUE mitteilt.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Berlin (red) - Durch die meist kürzeren Amortisationszeiten, im Vergleich zu anderen Energiesparmaßnahmen, sollte bei der Sanierung und Modernisierung von Gebäuden besonderen Wert auf den Austausch von alten Heizkesseln durch modernere Heizsysteme gelegt werden, rät die Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e. V. (ASUE). Die meisten alten Heizkessel arbeiten sehr ineffizient: Sie haben einen schlechten Wirkungsgrad und einen enorm hohen Abstrahlverlust.

ASUE rät zu Erdgas als Brennstoff

Bei der Sanierung von Heizkesseln und Thermen können Anlagenbetreiber zwischen verschiedenen Technologien und Energieträgern wie Erdgas, Öl oder Holz wählen. Die ASUE empfiehlt Verbrauchen hierbei jedoch auf Erdgas als Brennstoff zusetzen, da Erdgas im Vergleich zu anderen fossilen Energieträgen die wenigste Menge an CO2 produziert.

Energieeinsparung von bis zu 50 Prozent

Wer sich zudem für einen Brennwertkessel in Kombination mit einer Solaranlage zur Unterstützung der Warmwasserzubereitung entscheidet, kann nach einer Erhebung des Instituts für Technische Gebäudeausrüstung Dresden ein Energieeinsparpotenzial von 50 Prozent erreichen. Für solche Investitionen gibt es Geld vom Staat, so erhält man beispielsweise bei einem Kesseltausch bis zu 750 Euro. Auch gibt es Zuschüsse für Kombinationen mit solarthermischen Anlagen und für Energiesparberatungen.

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