Panikmache-Vorwurf

Heil: Schäuble soll sich für Abschalten von AKWs einsetzen

Aufgrund der Warnung von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) vor einem terroristischen Nuklearschlag warf SPD-Generalsekretär Hubertus Heil dem Innenminister Panikmache vor. Wenn er wirklich einen atomaren Anschlag befürchte, solle er sich für das Abschalten von Atomkraftwerken einsetzen.

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Berlin (ddp/sm) - "Deutschland braucht Sicherheit statt Angst", sagte Heil. Wenn Schäuble meine, "die Gefahr von atomaren Terroranschlägen an die Wand malen zu müssen, sollte er sich dafür einsetzen, dass Atomkraftwerke so schnell wie möglich abgeschaltet werden". Diese seien nämlich die eigentlich sensiblen Gefahrenquellen angesichts der neuen terroristischen Bedrohung, so Heil.

Schäuble hatte in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" einen möglichen terroristischen Anschlag mit Nuklearwaffen als "die größte Sorge aller Sicherheitskräfte" bezeichnet.