Heag: Erfolgreiche Bilanz der Energie-Aktion 2000

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Seit Anfang 2000 vermeidet der Darmstädter Energieversorger Heag jedes Jahr den Ausstoß von 13 290 Tonnen Kohlendioxid, 8499 Kilogramm Schwefeldioxid, 19 787 Kilogramm Stickoxiden und 1085 Kilogramm Staub. Das ergab die vor kurzem fertig gestellte Bilanz der Heag Energie-Aktion 2000, mit der das Unternehmen vom April 1992 bis Ende Dezember 1999 den Einsatz energiesparender Techniken und regenerativer Energien gefördert hat. Betrachtet man die Lebensdauer aller durch die Heag-Aktion bezuschussten Geräte und Anlagen, dann fällt die Bilanz noch positiver aus.


Neben der Einsparung von Primärenergie und der Vermeidung von Emissionen hatte die Aktion in erster Linie das Ziel, die Kunden für die Themen "Energiesparen" und "Nutzung von regenerativen Energien" zu sensibilisieren - mit Erfolg: Die finanzielle Förderung für energiesparende Geräte oder Anlagen hat von 1992 bis 1999 bei über 100 000 Kunden den Ausschlag dafür gegeben, sich für die umweltfreundlichste von mehreren Möglichkeiten zu entscheiden. Renner bei den Haushaltskunden waren die Energiesparlampen. 75 360 Stück wurden bezuschusst . Außerdem unterstützte die Heag-Energieberatung ihre Kunden mit der kostenlosen Stromverbrauchsdiagnose, einem Messgeräteverleih und einer Gebäude-Schwachstellenanalyse durch Thermografie.


Die Aktion förderte auch innovative und energieeffiziente Gerätetechniken und -anlagen in Industrie, Handel, Gewerbe und kommunalen Einrichtungen. Außerdem hat die Heag eine Professur für "Regenerative Energien" an der TU Darmstadt gestiftet, die auch in Zukunft finanziert wird.


Mit dem Abschluss der Energie-Aktion 2000 wird das Heag-Engagement für eine umweltfreundliche und ressourcenschonende Energienutzung noch nicht beendet sein. Die Stromhandels- und Vertriebsgesellschaft "entega" prüft derzeit die Fortführung eines ähnlichen Programms.