Beratung

"Haus-zu-Haus"-Projekt berät bei Modernisierungsmaßnahmen

Mit dem Projekt der Klimaschutzagentur und proKlima werden Hausbesitzer informiert, wie sie durch Modernisierungsmaßnahmen Heizkosten einsparen können. Wer sein Haus als Modellhaushalt zur Verfügung stellt, bekommt bei der Planung dabei eine besondere Unterstützung.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Hannover (red) - Die Klimaschutzagentur und der niedersächsische Klimaschutzfond proKlima haben ein Projekt zur Förderung der Altbaumodernisierung in der Region Hannover gestartet. "Gut beraten starten! Haus-zu-Haus-Beratungen zur Förderung der Altbaumodernisierung" wird hauptsächlich aus Mitteln der Region Hannover, von proKlima, der Klimaschutzagentur sowie Wirtschaftspartnern aus dem Bereich Altbaumodernisierung finanziert.

Das Projekt läuft von Herbst 2004 bis Ende 2007 in allen Städten und Gemeinden der Region. "Wir möchten den Endverbraucher davon überzeugen, dass es mehr denn je Sinn macht, in energiesparende Maßnahmen zu investieren", erläutert Claus Gedig von Buderus als Sprecher der Wirtschaftspartner dieses Projekts. Außerdem würden dadurch dem Handwerk und weiteren Dienstleistern am Bau zukünftige Einnahmequellen ermöglicht.

Der Informationsbedarf zur Altbaumodernisierung sei groß, denn gerade Besitzer von Häusern aus den 50er- bis 70er Jahren gäben viel Geld für Heizkosten aus, gerade jetzt, wo sich der Ölpreis auf dem Höchststand befindet. Darum möchten die Projektinitiatoren konkrete Hilfestellungen bei der Überlegung und Planung der Gebäudemodernisierung geben. Neutrale, qualifizierte Energieberater geben dazu kostenlos Informationen, die den Hausbesitzer zu solchen Modernisierungsmaßnahmen anstoßen sollen. Die Hauseigentümer werden zuvor per Post benachtrichtigt. Über die Telefonhotline 0511-60099636 kann auch ein individueller Beratungstermin vereinbart werden.

Hauseigentümer, bei denen mit der Modernisierung eine Energieeinsparung von 50 Prozent möglich ist, können sich im Rahmen des Projekts als Modellhaushalt zur Verfügung stellen. Damit bekommen sie besondere Unterstützung bei Planung und Umsetzung der Maßnahmen und willigen ein, dass über ihr Haus berichtet.

Mit dem Projekt sind weitere Veranstaltungen verbunden, so beispielsweise eine im Vorfeld stattfindende Informationensveranstaltung für das örtliche Handwerk oder Infostände auf Wochenmärkten oder Stadtfesten. Des Weiteren wird in einigen Gemeinden "Baldur, der Energiezauberer" Kinder in Kindergärten oder Grundschulen mit Energiesparen vertraut machen.