HANNOVER MESSE: Mit dem "Powerdate" zum Energiegipfel

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Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Nur wenige Tage und die HANNOVER MESSE öffnet am 20. März für fünf Tage ihre Pforten unter dem Motto: "Innovation und Trends - Weltmarkt der Industrie im neuen Jahrtausend". Mit von der Partie ist die internationale Leitmesse der Energiewirtschaft und -technik, auf der die Besucher in den Hallen 6,7,8 und 11 ein informatives aber auch unterhaltsames Programm erwartet. Über 500 Aussteller, darunter PreussenElektra, RWE Energie und Bayernwerk, präsentieren hier neben klassischen Energiethemen innovative Dienstleistungen wie beispielsweise Stromvertrieb, Stromhandel, Contracting und Management. Insgesamt belegen sie eine Ausstellungsfläche von 22 000 Quadratmetern. Unterstützt vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), Frankfurt, vom Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI), Frankfurt, von der Vereinigung Deutscher Elektrizitätswerke (VDEW), Frankfurt, und dem Bundesverband WindEnergie e.V., Osnabrück, ist für die Energie ein Programm entstanden, das den Titel "Energiegipfel" verdient. Wer sich im Wettbewerb schnell orientieren muss - von der Erzeugung über den Transport und die Verteilung bis hin zur Anwendung - findet hier die Plattform.


Besonders vormerken sollten sich die 80 000 erwarteten Besucher den 22. und 23. März. An diesen Tagen findet der hochkarätig besetzte "Energie-Kongress" statt. Titel: "Ausstieg aus der Kernenergie - wo steigen wir ein?" In der ersten Runde des "Gipfeltreffens" der Energiewirtschaft werden Politiker und Unternehmensvorstände die politischen Aspekte des Energiewettbewerbs und die Perspektiven regenerativer Energien diskutieren. Zu den Teilnehmern der Diskussionsrunde gehören die Politiker Dr. Werner Müller (Bundesminister für Wirtschaft und Technologie), Dr. Otto Wiesheu (Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Verkehr und Technologie) und Dr. Herman Scheer (Mitglied des Bundestages, Präsident der europäischen Sonnenenergievereinigung EUROSOLAR und Träger des alternativen Nobelpreises 1999). Als Vertreter aus der Wirtschaft nehmen Dr. Hans Dieter Harig (Vorstandsvorsitzender der PreussenElektra AG), Prof. Dr. Fritz Vahrenholt (Vorstandsmitglied der Deutschen Shell AG) und Dr. Amory Lovins (Vizepräsident und Forschungsleiter des Rocky Mountain Institute) teil. Moderiert wird diese illustre und kontroverse Runde vom FAZ-Ressortchef Wirtschaftspolitik Dr. Hans D. Barbier.
Damit aber noch nicht genug. Ab 14 Uhr beginnt dann der zweite Teil, diesmal mit dem Schwerpunkt Energiewirtschaft. Dr. Malcolm W. Kennedy (Chairman of PB Power, President of the Institution of Electrical Engineers, Großbritannien), Dr. Christof Bauer (Leiter Konzernenergiewirtschaft Degussa-Hüls AG, Verband der Industriellen Kraftwirtschaft), Kjetil Knotsson (Geschäftsführer Leipzig Power Exchange), Harald Schmoch (Leiter der Abteilung Strategische Geschäftsentwicklung, EnBW Energievertriebsgesellschaft) und Dr. Volker Stuke (Geschäftsführer Bundesverband der Energieabnehmer e. V.) diskutieren unter der Leitung von Martin Czakainski, Chefredakteur der Zeitschrift Energiewirtschaftliche Tagesfragen u.a. über den Stand der Forschung und die Rolle der internationalen Kooperationen.


Der zweite Tag des Energie-Gipfels am 23. März widmet sich dem Thema Forschung und Entwicklung. Hier geht es in zwei Diskussionsrunden um "Die Vernetzung regenerativer Energien" und den Einsatz von "Brennstoffzellen im Alltag". Weitere Kongresse gibt es beispielsweise unter dem Titel "Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft - so geht es weiter" und zum Thema Windenergie.


Für die Besucher gibt es zusätzlich noch einen besonderen Service, der unnötigen Stress und Hektik vermeidet. Unter www.hannovermesse.de/scotty gibt es einen virtuellen "Powerkalender". Hier können sich Interessierte von 30 verschiedenen Energieversorgern Unterlagen zukommen lassen und mit ihnen Termine vereinbaren. Wer schon im vorhinein Termine ausgemacht hat, der kann seinen Messebesuch zielgerichtet und effizient gestalten, so dass der Besuch der HANNOVER MESSE (20. bis 25. März 2000, 7250 Aussteller) ein voller Erfolg wird.