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Hannover: Energieberatung wird bezuschusst

In Zeiten steigender Energiepreise sollte ein effizienter Umgang mit Energie in Wohnung oder Haus eigentlich selbstverständlich sein. Damit Bauwillige und Hausbesitzer die Energiespar-Potenziale besser erschließen können, rät der enercity-Fonds proKlima zu einer frühzeitigen Energieberatung.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Hannover (red) - "Ein unabhängiger Energieberater ist eine wertvolle Hilfe für jede Bauplanung", sagt proKlima-Ingenieur Tobias Timm. Beim Neubau von Häusern sei es sinnvoll, die Beratung bereits vor dem Abschluss der Bauverträge durchzuführen. Denn der Fachmann gebe unter anderem Hilfestellung beim Angebots- und Kostenvergleich. "Außerdem kennt der Berater die unterschiedlichen Energiestandards und weiß, welche Heiz- und Dämmtechnik für welches Haus sinnvoll ist", erläutert Timm. Auch bei der Modernisierung von Altbauten sollte ein Energieberater eingeschaltet werden. Denn eine genaue Bestandsaufnahme stellt sicher, dass die Investitionen sinnvoll eingesetzt werden.

"Wichtig ist insbesondere die optimale Dimensionierung von Heizungsanlagen und die richtige Reihenfolge der Baumaßnahmen", betont Timm. proKlima fördert die Energieberatung im Alt- und Neubau mit bis zu 400 Euro pro Wohneinheit. Zudem bezuschusst der enercity-Fonds auch weiterhin die Umsetzungsmaßnahmen wie das Dämmen der Gebäudehülle, die Installation effizienter Gas-Brennwertkessel und die Qualitätssicherung. Der proKlima-Förderkatalog beinhaltet neuerdings auch die Gebäude-Thermografie und nach wie vor die Ausstellung eines Gebäudeenergiepasses. Der Zuschuss in Höhe von 100 Euro für den Energiepass wird voraussichtlich so lange gewährt, bis der Gesetzgeber das Dokument verbindlich vorschreibt.

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