Windfall-Profits

Handelsblatt: SPD will Emissionshandel besteuern

Im Streit um die Kürzung der sogenannten "Windfall-Profits", die die Energieversorger beim Verkauf kostenlos zugeteilter Emissionszertifikate einstreichen, verfolgt die SPD nun eine neue Strategie: Sie überlegt, die Gewinne zusätzlich versteuern zu lassen. Die CDU reagierte verhalten.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Einem Bericht des "Handelsblatt" zufolge, gibt es innerhalb der SPD momentan Überlegungen, die Gewinne aus dem Emissionshandel zusätzlich versteuern zu lassen. Dabei geht es um die sogenannten Windfall-Profits, die durch den Weiterverkauf kostenlos erhaltenener Zertifikate anfallen.

"Wir erwägen, das Instrument der Besteuerung einzusetzen", zitiert das "Handelsblatt" SPD-Fraktionsvize Ulrich Kelber. Denn auch wenn die Eckpunkte der neuen Handelsperiode ab 2008 Ende Juni nach Brüssel gemeldet würden, könnten die Fraktionen in diesem Punkt beim nachfolgenden Zuteilungsgesetz entsprechende Beschlüsse fassen, heißt es weiter.

Die Union reagierte allerdings zurückhaltend auf die Überlegungen.

Weiterführende Links