Erstes Gespräch

Handelsblatt: EWE will mit EnBW kooperieren

Der Oldenburger Energieversorger EWE scheint an einer Kooperation mit der Energiekonzern EnBW interessiert zu sein. Laut einem "Handelblatt"-Bericht hätten sich die Aufsichtsräte beider Unternehmen bereit zu einem Gespräch getroffen, bei dem es um Kooperationen "auf verschiedenen Feldern" gegangen sei.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Oldenburg/Stuttgart (red) - Details zu dem Treffen wollte EWE nicht nennen, die EnBW äußerte sich dazu nicht.

Wie das Handelsblatt weiter schreibt, wird eine Fusion in Banchenkreisen eher gering eingeschätzt, jedoch sei eine Kooperation in einzelnen Bereichen strategisch sinnvoll. EWE sei im Gasgeschäft und in der Windenergie stark, jedoch fehlen dem Unternehmen Stromerzeugungskapazitäten.

Die Kooperationspläne könnten jedoch durch das distanzierte Verhältnis der beiden Vorstandschefs erschwert werden, da EWE-Chef Werner Brinker vor vier Jahren als EnBW-Chef im Gespräch war, aber gegen den Branchenneuling Utz Claassen verlor, so das Blatt weiter. Daher habe das Gespräch auch zwischen den Aufsichtsräten und nicht zwischen den Vorständen stattgefunden.

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