Solaranlage in Nicaragua

Hamburger Schule gewinnt Wettbewerb "Kampf dem Klimawandel"

Fünf Schüler aus Hamburg ist Deutschland-Sieger im Wettbewerb "Kampf dem Klimawandel" von National Geographic und Vattenfall geworden, europaweit haben sie den zweiten Platz erreicht. Vattenfall-Chef Josefsson war erfreut über das große Interesse an dem Klimaschutz-Wettbewerb.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Hamburg (red) - Die vier Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Blankenese konnten erfolgreich solargestützte Maßnahmen der Feldbewässerung als Mittel zur Armutsbekämpfung in Hamburgs Partnerstadt Leon (Nicaragua) umsetzen, teilt National Geographics mit. Gesamtsieger wurde ein Team aus Finnland, das ein Konzept für ein innovatives "Energie-Bündnis" aus Unternehmen, Organisationen, Schulen und Wissenschaftlern entwickelt hat, das über Landesgrenzen hinweg in derForschung, bei Kooperationen und der Umsetzung umweltfreundlicher Technologien zusammenarbeiten soll.

Insgesamt wurden für den Wettbewerb rund 1700 Beiträge aus Europa zum Klimaschutz eingereicht. Vattenfall-Chef Lars G. Josefsson zeigte sich vom Engagement der Teilnehmer "sehr beeindruckt". Auch die deutsche Jury, der unabhängige Klima-Experten angehörten, war von den Einreichungen aus Deutschland sehr erfreut.

Letztlich überzeugte sie das Projekt der Hamburger Schüler meisten: Seit fünf Jahren reist der Physik/Technik-Kurs der 11. Klassen der Gesamtschule Blankenese nach Nicaragua, um Maßnahmen zur solargestützten Feldbewässerung weiterzuentwickeln, da sich die Felder nicht mehr ohne künstliche Bewässerung bewirtschaften lassen. Die Hamburger Schüler haben deshalb in Leon solargestützte Bewässerungsanlagen und Wasserpumpen installiert. Inzwischen hätten ihre Projekte zur Gründung einer Solartechnikfirma in Leon geführt.

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