Solarenergie

Hamburger Flughafen setzt auf Solarenergie

Auf dem Dach des Hamburger Flughafens wird es ab Oktober eine Photovoltaik-Anlage geben. Mit Hilfe der Solarenergie will man jährlich bis zu neu Tonnen Kohlendioxid einsparen. Hamburg ist nicht der erste Flughafen mit Solaranlage.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Hamburg (ddp/red) - Der Hamburger Flughafen will ab Oktober auf Solarenergie setzen. Auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes soll demnächst eine 200 Quadratmeter große Photovoltaik-Anlage angebracht werden, teilte eine Sprecherin des Flughafens kürzlich mit. Die gewonnene Solarenergie soll in das Stromnetz eingespeist werden. Die Anlage wird dabei eine Kapazität von jährlich rund 18.000 Kilowattstunden haben. Damit lässt sich, den Angaben zufolge, der jährliche Strombedarf von bis zu fünf Privathaushalten abdecken. Die Kosten für die Anlage werden rund 65.000 Euro betragen.

Dank Solarenergie neun Tonnen CO2 einsparen

Mit Hilfe der Solarstromanlage will der Flughafen nun jährlich, weitere neun Tonnen Kohlendioxid einsparen. Bisher wurde der Kohlendioxid-Ausstoß schon um 12.000 Tonnen jährlich reduziert. Erreicht hat man das vor allem durch den Einsatz alternativer Energien wie z.B. Bio-Erdgas für die Betankung von Gepäckschleppern und Passagierbussen.

Auch andere Flughäfen setzen auf Solarenergie

Andere deutsche Flughäfen wie München oder Stuttgart arbeiten bereits mit Solarstromanlagen, nun stößt auch Hamburg dazu. Die Solaranlage für den Flughafen kommt von der Hamburg Energie Solar GmbH. Diese ist eine Tochterfirma des städtischen Energieversorgers Hamburg Energie. Seit kanpp einem Jahr errichtet sie Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern der Hansestadt. Auch Hamburger Bürger können ihre Dachflächen ab 1000 Quadratmeter vermieten.