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SolarenergieAuf dem Dach des Hamburger Flughafens wird es ab Oktober eine Photovoltaik-Anlage geben. Mit Hilfe der Solarenergie will man jährlich bis zu neu Tonnen Kohlendioxid einsparen. Hamburg ist nicht der erste Flughafen mit Solaranlage.
Hamburg (ddp/red) - Der Hamburger Flughafen will ab Oktober auf Solarenergie setzen. Auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes soll demnächst eine 200 Quadratmeter große Photovoltaik-Anlage angebracht werden, teilte eine Sprecherin des Flughafens kürzlich mit. Die gewonnene Solarenergie soll in das Stromnetz eingespeist werden. Die Anlage wird dabei eine Kapazität von jährlich rund 18.000 Kilowattstunden haben. Damit lässt sich, den Angaben zufolge, der jährliche Strombedarf von bis zu fünf Privathaushalten abdecken. Die Kosten für die Anlage werden rund 65.000 Euro betragen.
Mit Hilfe der Solarstromanlage will der Flughafen nun jährlich, weitere neun Tonnen Kohlendioxid einsparen. Bisher wurde der Kohlendioxid-Ausstoß schon um 12.000 Tonnen jährlich reduziert. Erreicht hat man das vor allem durch den Einsatz alternativer Energien wie z.B. Bio-Erdgas für die Betankung von Gepäckschleppern und Passagierbussen.
Andere deutsche Flughäfen wie München oder Stuttgart arbeiten bereits mit Solarstromanlagen, nun stößt auch Hamburg dazu. Die Solaranlage für den Flughafen kommt von der Hamburg Energie Solar GmbH. Diese ist eine Tochterfirma des städtischen Energieversorgers Hamburg Energie. Seit kanpp einem Jahr errichtet sie Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern der Hansestadt. Auch Hamburger Bürger können ihre Dachflächen ab 1000 Quadratmeter vermieten.
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Nicht jede Photovoltaik-Anlage hält, was sie verspricht. In den letzten Jahren ist die Zahl der wegen mangelnder Qualität ausgefallenen Anlagen um 40 Prozent gestiegen. Um das zu vermeiden und auch versicherungsrechtlich auf der sicheren Seite zu sein, sollten Verbraucher einige Punkte beachten.
Ähnlich wie Deutschland will auch Spanien die Solarförderung deutlich kürzen. Angesichts der Sparzwänge des Landes sollten Photovoltaik-Anlagen künftig weniger vom Staat gefördert werden, teilte das Industrieministerium am Sonntag in Madrid mit. Nach Wind und Solarthermie gibt es auch für Photovoltaik künftig weniger Geld.
Ab sofort gibt es bei der EnergieAgentur.NRW einen Online-Rechner, bei dem es sich überprüfen lässt, ob die Investition in eine Solaranlage am eigenen Gebäude lohnt. Die Nutzung des Rechners ist kostenlos. Wer möchte, kann sich zudem eine Einschätzung durch einen Handwerker subventionieren lassen.
Die Kürzung der staatlichen Förderung von Solarstrom-Anlagen hat zu einem massiven Ausbau kurz vorher geführt. Die für die Gewährung zuständige Bundesnetzagentur in Bonn verzeichnete in den letzten vier Wochen vor dem Stichtag 1. Juli weit mehr als 50.000 Anmeldungen, wie die Behörde am Dienstag mitteilte.
Der Kabelnetzdienstleister Kabel BW will ab 2011 mindestens siebzig Prozent seines Strombedarfs über Ökostrom abdecken. Den grünen Strom wird man von der MVV Energie beziehen. Der Ökostrom-Lieferant garantiert nach eigenen Angaben, dass der von ihm gelieferte Strom zu hundert Prozent aus erneuerbaren Energien stammt. Strompreise vergleichen
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