Solarstrom

Häufig Mängel an Photovoltaik-Anlagen

In den letzten Jahren haben immer mehr Deutsche ihre Häuser mit Anlagen für Solarstrom ausgerüstet. In den meisten Fällen lohnt sich die teure Investition. Doch viele Anlagen weisen Mängel auf. Die Ursache dafür sehen Experten in der hohen Belastung der Anlagen.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Stuttgart (red) - Wer sich eine Photovoltaik-Anlage aufs Dach stellen möchte, um selbst umweltfreundlichen Solartstrom zu erzeugen, muss mit hohen Kosten rechnen. Ärgerlich, wenn sich dann im Nachhinein herausstellt, dass die Anlage fehlerhaft ist und aus diesem Grund nicht die Menge an Strom erzeugt wird, die der Hersteller versprochen hatte. Der Grund hierfür liegt darin, dass Solaranlagen wegen ihrer diffizilen Konstruktion besonders empfindlich sind.

Kleine Mängel- große Folgen

So können kleinste Beschädigungen, wie Risse oder Verwerfungen, schon vor der Montage entstehen. Zu sehen sind diese Fehler meistens nicht. Der Betrieb der Anlage wird dadurch aber nachhaltig gestört, oft wird weniger Strom erzeugt, als eigentlich möglich wäre. Vermeiden kann man die Beschädigungen nicht immer. Es gibt allerdings Tests, mit denen man die Funktionsfähigkeit der Anlage prüfen kann. Fehler können so zuverlässig analysiert und behoben werden.

Sachverständigen zu Rate ziehen

So ermöglichen beispielsweise Thermographiemessungen die Bestimmung der elektrischen Wärmeleistung eines Moduls. Fehler wie Kurzschlüsse werden so, schnell ausfindig gemacht. Gerade solche kleinen Fehler können den Betrieb der ganzen Anlage gefährden warnen Experten der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ). Daher sollte man schon bei der Installation der Anlage, einen vereidigten Sachverständigen zu Rate ziehen. So kann auch die volle Funktionsfähigkeit der Solaranlage auf dem Dach des Eigenheims garantiert werden.