Stellungnahme

Haderthauer dringt auf Korrekturen am Atomausstieg

CSU-Generalsekretärin Christine Haderthauer dringt auf Korrekturen am geplanten Atomausstieg. Insbesondere angesichts der "CO2-freien" Energiegewinnung sei der "übereilte Ausstieg" überdenkenswert, so Haderthauer.

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München (ddp/sm) - Haderthauer sagte der Nachrichtenagentur ddp, eine Verlängerung der Laufzeit der vorhandenen Kernkraftwerke um acht Jahre "könnte eine Milliarde Tonnen CO2 einsparen". Sie mahnte: "Auch diese Zahl sollte der Bundesumweltminister im Blick haben."

Kernenergie sei "eine verlässliche und stabile Form der Energiegewinnung - und vor allem CO2-frei". Haderthauer kritisierte: "Der übereilte Ausstieg ist unter Rot-Grün vor allem aus ideologischen Gründen erfolgt. Es wäre verantwortungslos, die CO2-freien Kernkraftwerke durch Kohle- oder Gaskraftwerke zu ersetzen.»

Haderthauer betonte zugleich, natürlich müsse auch der Ausbau der regenerativen Energien vorangetrieben werden. Bayern habe "schon heute den höchsten Anteil" und werde diese Spitzenstellung ausbauen.