Strom-News
Holzfaser und ZelluloseIn ausgebauten Dachräumen wird es im Sommer ziemlich warm, daher ist eine gute Dämmung wichtig. Die Verbraucherzentrale Erfurt rät, Dachräume mit Holzfaser- oder Zellulosedämmstoffen zu isolieren, denn das erhöhe die Speicherfähigkeit im Vergleich zu Mineralwolle oder Styroldämmplatten um 400 Prozent.
Erfurt (ddp/red) - Eine gute Dämmung minimiert nicht nur Wärmeverluste im Winter, sondern sorgt auch für kühlere Raumtemperaturen im Sommer. Laut den Experten der Verbraucherzentrale Erfurt bieten Holzfaser und Zellulose eine bessere Wärmedämmung als Mineralwolle oder Styroldämmplatten.
(Foto / Abb.: Berwis / pixelio.de)
Zudem empfehlen die Experten, Dachschrägen und Decken gleich mit einer hohen Dämmstärke zu versehen. Sie lässt sich zudem durch das seitliche Annageln von Bohlen oder Aufschrauben von Sparrenverstärkungen erhöhen.
Auch Dachflächenfenster können durch wetterfeste Textilrollos oder Außenraffstores zusätzlichen Schutz vor hohen Innentemperaturen bieten. Die teuerste Variante sind den Experten zufolge Außenjalousien mit einstellbarer Lamellenneigung und automatischer Steuerung. Kostengünstiger, aber mit einer eingeschränkten Wirkung, sind weiße oder silberfarbene Innenjalousien, die einen Teil der Solarenergie wieder nach außen reflektieren.
Ausgebaute Dachräume können sich im Sommer besonders stark aufheizen. Kühl halten kann man diese mit einer Holzfaser- beziehungsweise Zellulosedämmstoffen. Damit lässt sich eine gute Wärmedämmung erreichen, wie die Verbraucherzentrale Thüringen informiert.
Eigentlich sollte die gesamtdeutsche Einführung der Sommerzeit 1980 einen Energiespareffekt mit sich bringen, indem das Tageslicht besser genutzt wird. Jedoch erkennt die Energiewirtschaft schon seit Jahren keine große und wirkliche Sparwirkung durch die Zeitumstellung, so der BDEW.
Wer bei der Renovierung seines Eigenheims die Energieeinsparmöglichkeiten mit in Betracht zieht, kann viel Geld sparen. Hausbesitzer sollten eine anstehende Renovierung langfristig planen und sich möglichst im Vorfeld Rat bei einem Fachhandwerker oder Energieberater holen, rät der Fachverbands Wärmedämmverbundsysteme.
Sonnenschein und milde Temperaturen – da bleibt die Heizung aus. Aber gerade vor der neuen Heizperiode bietet sich die Chance, die Wärmeversorgung auf Herz und Nieren zu überprüfen. Immerhin entfallen rund 75 Prozent der Energiekosten auf die Raumheizung. Einsparpotenzial gibt es an verschiedenen Stellen.
Eine Solarwärmeanlage liefert in den Sommermonaten in ganz Deutschland genug Energie, um den Warmwasserbedarf eines Haushaltes völlig zu decken, informiert die dena. Auch im Herbst und Frühjahr unterstützt sie die Wassererwärmung oder auch die Raumheizung.