Bestmögliches Verfahren

Gutachten lobt Preisbildungsverfahren an der EEX

Einem von der European Energy Exchange (EEX) in Auftrag gegebenen Gutachten zufolge ist das Preisbildungsverfahren an der Leipziger Strombörse nach den volkswirtschaftlichen Erkenntnissen das beste praktikable Verfahren zur Preisermittlung am Stromspotmarkt, wie die Energiebörse mitteilt.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Aachen/Leipzig (red) - Insbesondere die von der EEX eingesetzte Einheitspreisauktion habe im Vergleich zu allen anderen diskutierten Preisbildungsverfahren einige Vorteile. Dazu gehören hohe Transparenz, ein eindeutiger Referenzpreis und gleiche Preise für alle Marktteilnehmer. Außerdem sei kein anderes Verfahren nach Meinung des Gutachters besser geeignet, die Chancengleichheit aller Handelsteilnehmer im Auktionsprozess zu gewährleisten und die Möglichkeiten der Marktmachtausübung zu beschränken.

Da letztes Jahr Vorwürfe laut wurden, dass an der EEX die Preise manipuliert wurden, hat die Sächsische Börsenaufsicht die EEX gebeten, die Marktregeln für die Stromspotauktion mit Blick auf eine wettbewerbsgerechte Preisfindung zu überprüfen und gegebenenfalls alternative Preisbildungsverfahren aufzuzeigen. Daraufhin hat die Strombörse ein externes Gutachten erstellen lassen. Dieses diene der Erfüllung des Prüfauftrages der Börsenaufsicht und wurde dieser übergeben.