GTZ will Studie über Marktbedingungen für erneuerbare Energien in Entwicklungsländern erweitern und sucht noch Sponsoren

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com
Um die Nutzung erneuerbarer Energiequellen in Entwicklungsländern voranzutreiben, bietet die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) jetzt Kooperationen mit Firmen an, die sich mit erneuerbaren Energien beschäftigen und in Entwicklungsländern tätig werden wollen. Die bundeseigene GTZ arbeitet im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) für das entwicklungspolitische Ziel, die Lebensbedingungen der Menschen in den Ländern des Südens und Ostens nachhaltig zu verbessern und die natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten.


Um die Studie über "Energiewirtschaftliche Rahmenbedingungen und Anreizsysteme für die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien" aktualisieren und erweitern zu können, sucht die GTZ finanzielle Beteiligungen von interessierten Firmen. Die Altauflage der Studie kann im Internet unter www.gtz.de/wind/deutsch/studie.htm kostenlos heruntergeladen werden. Für zwölf ausgewählten Entwicklungs- und Schwellenländern enthält die Studie u.a. Basisdaten zum Elektrizitätsmarkt, Rahmenbedingungen für Stromproduktion, Anreizsysteme für Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, konkrete RE-Projekte und Kontaktadressen.


Auch bei der Durchführung konkreter Windpark-Vorhaben in Entwicklungsländern bietet die GTZ enge Kooperationen mit der Privatwirtschaft an. Im Rahmen des Windenergieprogramms TERNA führt die GTZ für konkrete Windpark-Vorhaben Wind-Messungen und -Studien sowie Fortbildungen für Fachkräfte aus dem Einsatzland durch. Die Ergebnisse dienen potentiellen Windparkbetreibern als Entscheidungsgrundlage für den Bau großer Windparks. Informationen zu dem Windenergieprogramm TERNA, insbesondere dessen Zielsetzung, Förderkriterien, Leistungsangebot, Antragsverfahren und laufende Ländermaßnahmen im Internet unter www.gtz.de/wind.