Strom-News
SeminarÖkostrom wird immer beliebter in den deutschen Haushalten. Jedoch ist nicht jedes Angebot empfehlenswert, da viele nur unter dem Deckmantel "Ökostrom" laufen. Am 28. April veranstaltet der Grüner Strom Labe e.V das Seminar "Ökostrom mit Umweltnutzen" und informiert über glaubwürdige Ökostromprodukte.
Bonn (red) - Bereits mehr als 1,5 Millionen deutsche Haushalte, Kommunen und Betriebe beziehen mittlerweile grünen Strom, informiert das Grüner Strom Label. Viele Verbraucher gehen davon aus, dass sie mit dem Wechsel zu Ökostrom einen aktiven Teil zum Klimaschutz beitragen. Jedoch gebe es auf dem stetig wachsenden Ökostrommarkt auch eine Vielzahl von weniger glaubwürdigen Produkten. Von einigen Ökostromprodukten geht beispielsweise keinerlei Impuls aus für den Bau neuer und dezentraler Anlagen auf der Basis von erneuerbaren Energien.
Das am 28. April in Bonn stattfindende "Ökostrom mit Umweltnutzen"-Seminar wird sich mit der Frage beschäftigen, wie bei einem Ökostromprodukt ein zusätzlicher Umweltnutzen gewährleistet werden kann. Es werden Praxisbeispiele veranschaulicht, wie Ökostrom regional und bundesweit vermarktet werden kann. Desweiteren wird auch gezeigt, wie eine GSL-Zertifizierung abläuft.
Das Seminar richtet sich in erster Linie an Kommunalvertreter und Stromanbieter, die Teilnahmegebühr beläuft sich auf 150 Euro.
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Hamburg treibt offenbar die Pläne zur Gründung eines städtischen Energieversorgers voran. Nach einem Bericht des NDR soll der neue Versorger, der Hamburg Energie heißen und ausschließlich Ökostrom anbieten soll, bereits im Sommer 2009 an den Start gehen.
Rund 15 Prozent des deutschen Stromverbrauchs stammen mittlerweile aus erneuerbaren Energien. Das ist zwar vorbildlich, trägt jedoch laut einem aktuellen Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" wenig dazu bei, das EU-Ziel, klimaschädliches Kohlendioxid einzusparen, zu erreichen.
Die Produktion von Ökostrom in Deutschland ist weiter gestiegen, so deckten erneuerbare Energien 2008 mit 93,0 (2007: 87,9) Milliarden Kilowattstunden gut 15 Prozent des gesamten Stromverbrauchs, wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) aufgrund vorläufiger Zahlen mitteilt.
Klimaschutz ja, aber nicht um jeden Preis. Einer aktuellen Studie zufolge wollen viele Verbraucher grüne Energie, zögern aber aufgrund der höheren Preise, in einen Öko-Tarif zu wechseln. Zudem wird das geringe Angebot und unzureichende Informationen beklagt.
Das Land Hessen hat die Stromversorgung von rund 170 Landesliegenschaften zum 1. Januar 2009 auf Ökostrom umgestellt. "Damit ersparen wir den Ausstoß von jährlich 70.000 Tonnen Kohlendioxid", erklärte Finanzminister Karlheinz Weimar (CDU) am Mittwoch in Wiesbaden. Strompreise vergleichen
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