Baubeginn

Grundstein für Biomassekraftwerk in Eberswalde gelegt

Ende 2006 soll das neue Kraftwerk in Betrieb gehen, dessen Bau in Anwesenheit von Brandenburgs Umweltstaatssekretär Schulze begonnen wurde. Die Leistung von 50 Megawatt soll vorwiegend mit heimischem Holz erzeugt werden. Damit erhöht sich dann die Zahl der Biomassekraftwerke in Brandenburg auf 15.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Eberswalde (ddp-lbg/sm) - Im Eberswalder Hafen wurde kürzlich der Grundstein für ein Biomassekraftwerk gelegt. Damit profiliere sich die Stadt als Zentrum für erneuerbare Energien, sagte Umweltstaatssekretär Dietmar Schulze. Das Kraftwerk soll mit einem Investitionsvolumen von mehr als 50 Millionen Euro bis Ende 2006 errichtet werden und wird über eine Leistung von 20 Megawatt verfügen. Es soll insbesondere mit Holz aus Brandenburgs Wäldern betrieben werden. In der Anlage entstehen 16 Arbeitsplätze. Zusätzliche Jobs beim Holzeinschlag und Transport kommen hinzu.

Mit der Initiative "BarUm 111" konzentriert die Region Barnim-Uckermark laut Schulze ihre Energieaktivitäten auf die Bereiche Energieerzeugung, Einsatz regenerativer Energien und rationelle Energieverwendung. In der Region sollen erneuerbare Energie in einer Menge produziert werden, die 111 Prozent des gegenwärtigen Energieverbrauchs entspreche.

In Brandenburg sind inzwischen 14 Biomassekraftwerke mit einer elektrischen Leistung von 121,1 Megawatt und einer Wärmeleistung von 220 Megawatt in Betrieb.

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