Energiewende

Grünen-Politiker fordern Bundesnetzgesellschaft

Eine bundesweite Netzgesellschaft und damit die Abschaffung der bisher bestehenden vier Regelzonen haben hochrangige Politiker am Wochenende gefordert. Im Angesicht der großen Herausforderungen durch die Energiewende sei mit einer zentralen Netzgesellschaft eine viel bessere Planung möglich.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Ahrensburg (dapd/red) - Bei einem Treffen in Ahrensburg haben sich die Grünen-Fraktionsvorsitzenden aus dem Land, dem Bund und aus Europa für die Schaffung einer Bundesnetzgesellschaft ausgesprochen.

Nur damit könne der stockende Netzausbau in Gang gesetzt werden, teilten sie nach ihrem Treffen mit. Die vier Netz-Regelzonen in Deutschland sollten zu einer zusammengefasst werden, damit eine einheitliche Planung und ein schneller Ausbau leichter werden, hieß es.

Der Netzausbau ist zentraler Bestandteil der Energiewende

An dem Treffen nahmen neben Schleswig-Holsteins Spitzenkandidat Robert Habeck auch die Fraktionsvorsitzenden im Bundestag, Renate Künast und Jürgen Trittin, sowie die Vorsitzenden der Grünen Europaparlamentsfraktion, Rebecca Harms und Reinhard Bütikofer, teil.