Strom-News
EnergiewendeEine bundesweite Netzgesellschaft und damit die Abschaffung der bisher bestehenden vier Regelzonen haben hochrangige Politiker am Wochenende gefordert. Im Angesicht der großen Herausforderungen durch die Energiewende sei mit einer zentralen Netzgesellschaft eine viel bessere Planung möglich.
Ahrensburg (dapd/red) - Bei einem Treffen in Ahrensburg haben sich die Grünen-Fraktionsvorsitzenden aus dem Land, dem Bund und aus Europa für die Schaffung einer Bundesnetzgesellschaft ausgesprochen.
Nicht nur Politiker der Grünen fordern in diesen Tagen eine zentralere Steuerung der Energiewende.
Nur damit könne der stockende Netzausbau in Gang gesetzt werden, teilten sie nach ihrem Treffen mit. Die vier Netz-Regelzonen in Deutschland sollten zu einer zusammengefasst werden, damit eine einheitliche Planung und ein schneller Ausbau leichter werden, hieß es.
An dem Treffen nahmen neben Schleswig-Holsteins Spitzenkandidat Robert Habeck auch die Fraktionsvorsitzenden im Bundestag, Renate Künast und Jürgen Trittin, sowie die Vorsitzenden der Grünen Europaparlamentsfraktion, Rebecca Harms und Reinhard Bütikofer, teil.
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Der Übertragungsnetzbetreiber 50hertz veröffentlicht seit Freitag die Auslastung seiner Leitungen. Damit will das Unternehmen nach eigenen Angaben in der Debatte über den Netzausbau die Belastungssituationen einzelner Leitungen sowie des Netzes verständlicher und transparenter machen.
Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg wollen lieber jetzt als gleich ein Bundes-Energieministerium und dafür bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Druck machen. Bislang hat sich die Kanzlerin dagegen gesperrt, allerdings gibt es einige Gründe, die dafür sprechen.
Im vergangenen Jahr ist der Treibhausgasausstoß in Deutschland weiter gesunken. Trotz der guten wirtschaftlichen Entwicklung und der Abschaltung von acht Atomkraftwerken konnten die Emissionen gegenüber 2010 um zwei Prozent gedrosselt werden, wie das Umweltbundesamt (UBA) am Donnerstag mitteilte. Dafür gibt es vor allem zwei Gründe.
Die Bundesregierung hat Berichten über eine staatliche Beteiligung an der Netzbetreiberfirma Tennet widersprochen. Ob und in welcher Form die staatliche Förderbank KfW bei der Offshore-Anbindung von Windparks eine Rolle spiele, sei offen und werde geprüft, sagte ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums am Freitag.
Niedersachsens Umweltminister hat sich wegen der Verzögerungen beim Ausbau der Stromnetze für eine einheitliche Netzgesellschaft ausgesprochen. Der Ausbau verzögerte sich immer wieder, vor allem die Windparks auf See betreffend. Deutschland ist bisher in vier Netzzonen eingeteilt, die von vier verschiedenen Unternehmen geleitet werden.Strompreise vergleichen
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