Solarenergie

Grüne fordern Widerstand gegen Solarkürzung

Die Grünen in Thüringen fordern die Landesregierung zum Widerstand gegen die geplanten Kürzungen bei der Solarstromförderung auf. Die Solarindustrie im Freistaat mit ihren 5000 Beschäftigten habe viel zu verlieren, wenn die Bundesregierung die Förderung senke.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Erfurt (ddp-lth/red) - Die geplante Verdoppelung der Arbeitsplätze in der Branche würde damit in weite Ferne rücken. Sogar Insolvenzen seien zu befürchten, sagte der energiepolitische Sprecher der Partei, Roberto Kobelt, am Montag in Erfurt.

Hintergrund sind Pläne des Bundesumweltministeriums, die Förderung ab April zu senken. Die Rede ist von einer Kürzung um 16 oder 17 Prozent. Gerade für kleinere Anlagen auf Gebäuden fordert Kobelt "eine geringere Absenkung mit Augenmaß".

Bereits zum Jahreswechsel ist die Förderung um neun Prozent gesenkt worden. Seit Jahresbeginn erhält jeder für die Einspeisung von Solarstrom ins Stromnetz eine Vergütung von 39 Cent pro Kilowattstunde.