Kritik an Strompreiserhöhungen

Grüne fordern von Energiekonzernen Investitionen in Erneuerbare

Die Grünen kritisieren die von RWE angekündigten Strompreiserhöhungen, diese seien die Folge des mangelnden Wettbewerbes auf dem Strommarkt. Die vier großen Stromkonzerne RWE, EnBW, Vattenfall und E.ON hätten es verpasst, rechtzeitig in Erneuerbare Energien zu investieren.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - "Anstatt ihre Gewinne vorwiegend zu nutzen, um andere Energieversorger aufzukaufen und so ihre Oligopolmacht zu stärken, müssen auch die großen vier Energiekonzerne deutlich verstärkt in erneuerbare Energien investieren", fordern der energiepolitische Sprecher der Grünen Hans-Josef Fell sowie die wirtschaftspolitische Sprecherin Kerstin Andreae.

Die Uranpreise seien in den letzten fünf Jahren um das 15-fache gestiegen. Der Erdölpreis stieg in den letzten sieben Jahren um das 7-fache, die Kohlepreise haben sich im letzten Jahrzehnt mehr als verdoppelt, erläutern die Grünen-Politiker. Erneuerbare Energien dagegen bieten einen "zukunftsweisenden Weg".

"Deswegen brauchen wir jetzt eine wirksame Entflechtung des Strommarktes und ein verstärktes Investment in erneuerbare Energien", fodern Fell und Andreae, "sonst zahlen - wie bisher - die Verbraucherinnen und Verbraucher die Zeche".