Studie vorgestellt

Grüne: Braunkohle-Ausstieg in Ostdeutschland ist möglich

Die brandenburgische Grünen-Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm hat heute eine Studie zum Braunkohleausstieg in Ostdeutschland vorgestellt. Die Untersuchung des Instituts für Zukunfts-Energie-Systeme (IZES) belege, dass "Versorgungssicherheit auch ohne neue Tagebaue" gewährleistet werden könne.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Potsdam (ddp-lbg/sm) - Die zentrale Aussage der Studie sei, dass der Braunkohleausstieg zumindest in Ostdeutschland machbar sei. Den Angaben zufolge sind die Erschließung neuer Tagebaue und der Bau neuer Kohlekraftwerke überflüssig, da erneuerbare Energien in wenigen Jahren in den neuen Bundesländern die Stromversorgung sichern können.

"Braunkohle-Verstromung und Klimaschutz schließen einander aus", sagte Behm. Das langfristige Festhalten an dieser "uneffektivsten Form der Stromgewinnung" blockiere die wirtschaftliche Entwicklung der Lausitz. Die Klimaziele sowohl der Bundesregierung als auch Brandenburgs könnten nur durch einen zeitnahen Ausstieg aus der Braunkohle-Verstromung erfüllt werden.