Geld sparen

Großes Energiesparpotenzial bei Elektrogeräten und Heizung

Einer aktuellen Umfrage zufolge will die Mehrheit der Eigenheimbesitzer ihren Energieverbrauch senken, um Kosten zu sparen und die Umwelt zu schonen. Doch nur wenige wissen, wo genau das Sparpotenzial im Haushalt liegt. Mächtig sparen lässt sich nicht nur bei Elektrogeräten, sondern auch bei der Heizung.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Erkrath (red) - Auf die Frage nach dem größten Energieverbraucher im Haushalt lautet die Antwort meist: Waschmaschine, Kühlschrank und Trockner. Nur 1,5 Prozent der Hausbesitzer in Deutschland wissen, dass die veraltete Heizungspumpe mit zehn Prozent des Gesamtverbrauchs einer der größten Energiefresser ist. Das ist das Ergebnis einer Studie des Forschungsinstituts Survey Sampling International im Auftrag des Pumpenherstellers Grundfos unter 3.300 Hausbesitzern aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien.

Beim Kauf von Haushaltsgeräten können sich Verbraucher an einem Klassifizierungssystem orientieren. Dieses stuft elektrische Geräte entsprechend ihres Energieverbrauchs auf einer Skala von A bis G ein, wobei A die energieeffizienteste Klasse ist. 40 Prozent der Befragten in Deutschland kennen das System, mehr als ein Drittel der Befragten scheuen aber den Kauf von Geräten der Klasse A wegen des höheren Preises. Dieser amortisiert sich jedoch durch den deutlich geringeren Stromverbrauch innerhalb weniger Jahre.

Auch bei der Heizungspumpe gibt es Energieeffizienzklassen. Ein Strom sparendes Modell könne den Verbrauch auf fünf Watt reduzieren, während herkömmliche Pumpen der Klassen D bis E mit 60 bis 100 Watt laufen. Würden alle der 120 Millionen in Europa installierten Heizungspumpen durch eine sehr effiziente Pumpe ersetzt, könnte die Energieleistung von fünf Kraftwerken eingespart werden, rechnet Grundfos vor. Mit A-Label-Pumpen wird also nicht nur die Haushaltskasse geschont, sondern auch das Klima.